Zweifel an Selbstmordthese (Germanwings)
Am Gründonnerstag erschien in der Schweriner Volkszeitung ein interessanter Artikel, der nachfolgend auszugsweise wiedergegeben werden soll.
So wirft nach Ansicht der Pilotenvereinigung Cockpit der Umgang mit den bisherigen Ermittlungsergebnissen erhebliche Fragen auf. „Was wir bisher wissen, ist sehr dünn“, sagte Cockpit-Sprecher Jörg Handwerg unserer Zeitung. „Die daraus abgeleiteten Thesen sind demzufolge höchst forsch“, meint der Sprecher des Berufsverbandes. Er hält sogar die These vom bewusst herbeigeführten Absturz noch längst nicht für erwiesen.
Nach Kenntnis der Pilotengewerkschaft wurde vom schnell gefundenen Voice-Recorder, also der Sprachaufzeichnung aus dem Cockpit, zunächst nur eine Tonspur ausgewertet, die zudem beschädigt gewesen sei. „Der Rekorder zeichnet jedoch mehrere Spuren auf“, sagt Handwerg, der selbst Flugkapitän ist. Ihm ist „unklar, wie man aus der einen Spur herausgehört haben will, dass der Co-Pilot vorsätzlich die Schalter für den Sinkflug und zum Blockieren des Tür-Codes betätigte. Woraus will man das gehört haben?!“ Immerhin herrsche im Cockpit regulär ein Geräuschpegel von 75 bis 80 Dezibel. Das entspricht etwa dem Lärm eines Rasenmähers oder Straßenlärm. Außerdem müssten zumindest in der letzten Flugphase diverse Warnsignale alles übertönt haben. Die These, dass der Co-Pilot etwa durch giftige Gase in Verbindung mit Medikamenten „weggetreten“ war, hält Handwerg noch längst nicht für ausgeschlossen.
Verwunderung herrscht bei Piloten zudem darüber, dass angeblich bis heute der Flugdatenschreiber nicht gefunden wurde. Zwischenzeitlich hatte es sogar geheißen, die Hülle der „Blackbox“ sei gefunden, nicht aber ihr Inhalt. „Das ist technisch kaum vorstellbar“, sagt Pilot Handwerg. Zudem seien Voicerecorder und Flugdatenschreiber dicht beieinander im Flugzeug verbaut, so dass sie in vergleichbarem Abstand zur Aufprallstelle gelandet sein müssten. „Ich will gewiss keiner Verschwörungstheorie Vorschub leisten“, betont Handwerg. „Aber die Umstände geben schon arg zu denken.“ Eine Auswertung des Voicerecorders, so sagt der Pilot, mache eigentlich nur Sinn im Abgleich mit den Flugdaten aus der Blackbox. „Nur so kann man die Abläufe synchronisieren und genau sagen, zu welchem Geräusch welche fliegerische Aktion passt.“
Andere Experten bezweifeln sogar, dass die komplexe Computersteuerung der Maschine es erlauben würde, mit unverändert hoher Reisegeschwindigkeit bis in die geringe Absturzhöhe zu fliegen. Flugzeugtechniker sehen hier einen Grund, warum die Blackbox angeblich noch nicht gefunden wurde. „Es kam schon oft vor, dass sie dann plötzlich doch auftauchte - mit unerklärlichen Aufzeichnungslücken“, sagte einer, der nicht zitiert werden möchte.
Quelle: http://www.svz.de/nachrichten/themen/flug4U9525/zweifel-an-der-selbstmordthese-id936726...
Nun, der Flugdatenschreiber wurde inzwischen gefunden, aber um diesen Fund müffelt es ein wenig.
Hat ein gelber Leser zuvor schon mal davon gehört, daß nur eine Tonspur ausgewertet worden war und diese auch noch beschädigt sei? ![[[hae]]](images/smilies/hae.gif)
Wurde hier übrigens schon erwähnt, daß zunächst ein Überlebender gesichtet worden war? Falls nicht, dann hole ich das jetzt nach.
Später melden französische Medien, möglicherweise gebe es doch einen Überlebenden: Eine Person am Absturzort habe sich bewegt. Am darauffolgenden Nachmittag wird die französische Tageszeitung Le Figaro melden, bei der Person habe es sich nicht um einen Überlebenden, sondern nur um einen Journalisten gehandelt, der auf eigene Faust bis zur Absturzstelle vorgedrungen war.
Quelle: http://www.rtf1.de/news.php?id=7776
Das ist recht interessant, wenn wir mit diesem „Journalisten“ einen Bezug zu den seltsamen anfänglichen Fundmeldungen des Flugdatenschreibers herstellen.
Man muß das nicht tun – aber der schlechte Geruch verstärkt sich, wenn man es dennoch tut.
Wir haben also in den ersten Meldungen einen Unbekannten und auch einen angeblich leeren Behälter, wo der Speicher für die so wichtigen Flugdaten-Aufzeichnungen fehlt.
Kurz darauf will man dann doch nichts gefunden haben, bis eben viele Tage später eine fleißige Polizistin doch noch fündig wurde.
Wurde dieser Journalist schon vernommen und hat er ggf. etwas entwendet, was ihm nicht gehörte?
Hatte ein gewisser Herr Ulfkotte nicht mal davon geschrieben, daß die Verbindung Journalist und Nachrichtendienst nicht unbedingt dem Abstand Erde-Mond entspräche?
Über die Plausibilität und Konsistenz von Meldungen, die später revidiert werden, hatte ich vor Tagen schon mal geschrieben.
Aber der Teufel liegt auch anderswo noch im Detail.
So berichtete z.B. der Focus:
10.10 Uhr: Eine erste Auswertung der Audiodaten der Blackbox ergibt, dass der Kapitän sich an seinen Copiloten Andreas L. wendet und sagt: „Ich hatte vor dem Start keine Zeit, auf die Toilette zu gehen.“ L. antwortet: „Geh, wann Du willst.“
Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/protokoll-zum-germanwings-crash-andreas-l-trug-sauers...
Der Transcript der ersten Stellungnahme des französischen Staatsanwalts erwähnt einen solchen Satz jedoch nicht.
During the first 20 minutes, the two pilots’ conversation was completely normal, and even in a manner that one could call playful, like normal pilots on a normal flight, so, nothing out of the ordinary.
Then we hear them preparing the briefing for their landing in Duesseldorf, and the replies of the co-pilot seemed laconic.
Then the pilot asked the co-pilot to take command of the plane, I repeat, we hear the pilot asking the co-pilot to take command of the plane, and at the same time the noise of a seat reclining and the door opening and closing.
One could legitimately infer that as is reasonable he had gone to answer a call of nature.
At that moment the co-pilot was alone at the controls. It is then that the co-pilot uses the flight monitoring system button to put the plane into descend mode, I repeat, the pilot is in lone control of this Airbus 320, that the pilot is pressing the buttons of the flight monitoring system to put into action the descent mode.
Quelle: http://globalnews.ca/news/1904974/full-transcript-french-prosecutor-brice-robin-explain...
Kein Wort davon, daß der Pilot sich vor dem Co-Piloten, wegen fehlender Zeit für’s Klo erklärt haben will.
Man hat das lediglich vermutet (call of nature) und es wäre vernünftig dies anzunehmen.
Hätte es die Aussage des Focus tatsächlich gegeben, dann hätte Herr Robins dies auch nebenbei erwähnt und nicht vermuten müssen, in dem er z.B. gesagt hätte:
„Der Gang zur Toilette ist sehr naheliegend, da in den Minuten zuvor der Pilot im Gespräch dieses Bedürfnis bereits ankündigte.“
Auch die New York Times hätte die angeblichen WC-Nöte des Piloten breit getreten, denn sie hätten das Verlassen schlüssiger gemacht.
Daher unterstelle ich, daß man diese „Gesprächsfetzen“ später dazu dichtete, um die außer Kontrolle zu geratende Story wieder auf Kurs zu bringen.
Das wäre ja nun wirklich nicht das erste Mal, das die Systemlinge die Fakten fälschen! ![[[kotz]]](images/smilies/kotz.gif)
Streng genommen könnte es also auch andere Gründe für das Verlassen gegeben, vorausgesetzt man vertraut überhaupt diesen Aufzeichnungen.
Der Staatsanwalt hat sie selbst überhaupt nicht gehört sondern nur das weitergegeben, was man ihm vorsetzte.
O-Ton Brice Robin bei dieser Konferenz:
"Wir haben diesen Stimmenrecorder von den Fachleuten abhören lassen, ich habe ihn selbst nicht abgehört, habe aber den Bericht der Spezialisten Minute für Minute. Das Ganze wurde aus dem Deutschen ins Französische übersetzt, was da überhaupt gesprochen wurde. Ich habe mir das nicht angehört. Sehen Sie, mir ist das zur Kenntnis gebracht worden..."
Quelle: http://www.aerotelegraph.com/warum-atmung-auf-stimmenrekorder-germanwings-absturz-4u9525
Und wo blieben eigentlich die ganzen Warnmeldungen, die man über den Voice-Rekorder hätte hören müssen und über die der Staatsanwalt nichts zu berichten wußte?
Gingen die etwa auf den „beschädigten Stellen“ unglücklicherweise verloren?
Ach, und wegen der Browser-Historie des Amok-Piloten fallen mir doch glatt mal wieder die Internetauftritte von Robert Steinhäuser und Tim Kretschmer ein, die beide gefälscht waren und vor allem der Umstand bemerkenswert war, daß diese Fälschungen später nicht aufgeklärt wurden.
Es verbleibt daher nach wie vor die Frage, warum will das Medien-Bordell und die sich darum herum scharenden Systemlinge um jeden Preis den Einzeltäter haben obwohl es diese Gewissheit noch nicht gibt und warum werden ggf. entlastende Indizien nicht zur Kenntnis genommen?
Weil das zur Strategie gehört, wenn man ein Ereignis vorgefertigt in die Köpfe der Massen hämmern will. Bloß keine Zeit verschwenden in die Erörterung diverser Details.
Na ja und das Googeln nach der Tür hat auch ein gewisses Geschmäckle.
Ich kann mir unter keinen Umständen vorstellen, dass ein Copilot, der mehr als 1 Jahr Erfahrung on Type hat, im INTERNET nach Details zu seiner eigenen Cockpittüre sucht. Das macht absolut null Sinn. Hat der keinen Zugang zu seinen Handbüchern, oder wie?
Tut mir leid, aber das macht die Geschichte tatsächlich ein Stück weit unglaubwürdig.
Quelle: http://www.pilots.de/ubb/NonCGI/Forum1/HTML/006649-8.html
Doch das muß er, damit er sich vor jedem Flug mit einem anderen Tür-Modell vertraut machen kann.
Außerdem soll Andreas Lubitz ein "extrem schlechter Flieger" gewesen sein, wie die Amerikaner es eindrucksvoll bestätigten
, bitte hier entlang: http://aviation-business-gazette.com/A44/B58/Pilot-Andreas-Guenter-Lubitz-Rheinland-Pfa...
Da kann man schon mal vergessen, wie das mit der Tür so funktioniert und welchen Knopf man drücken muß zwecks Verriegelung.
Interessant ist übrigens, daß diese Internas bei Google zu finden sind bzw. sein sollen.
So funktionieren also moderne Anti-Terror-Sicherheitskonzepte?
Obwohl, wenn man weiß aus welchen Quellen der Terror an die Oberfläche quillt, überrascht es andererseits wiederum nicht wirklich.
Ich bin ein Freund der Fakten. Und der sehr redselige Herr Robin hat auf seiner Pressekonferenz zur CVR Auswertung keine Silbe zum Thema Maske verloren. Und jeder der schon mal so ne Maske auf hatte, weiß, dass der Unterschied zwischen eingeschaltetem Masken Mic und dem Mic vom Headset beim ersten Atemzug NICHT zu überhören ist.
Quelle: http://www.pilots.de/ubb/NonCGI/Forum1/HTML/006649-10.html
Fazit: Die Geschichte stinkt an allen Ecken und Enden und die Hasbara-Akteure sind erneut ausgeschwärmt, um alle Zweifel im Keim zu ersticken.
Die Krankenakte des Co-Piloten ist aber dennoch brisant und regen zu ganz anderen Überlegungen an.
Das ist wie bei einer Stasi-Akte, die kann man benutzen kann, wenn man sie irgendwann braucht, um den Willfährigen zu erpressen oder den Ahnungslosen später als roten Hering zu benutzen.
Womit wir wieder bei den Mirage-Jägern wären, von denen niemand so richtig etwas wissen will. War es nur einer oder waren es drei?
Haben Sie nur beobachtet oder gar irrtümlich (oder gar absichtlich) geschossen?
Oder konnte die Crew nicht reagieren, weil sie bereits bewußtlos im Cockpit saß und mitten in ihren Notfall-Handlungen „den Geist“ aufgab.
Wir werden es wohl nie erfahren.
@Ashitaka, bleib dran an Deiner Absturzstelle und bringe das sogenannte "Fachpersonal" so richtig schön in Rage. ![[[lach]]](images/smilies/lach.gif)
Und, diesmal habe ich den Posting-Entwurf sicherheitshalber gespeichert.
mfG
nereus