Ausgleichende Gerechtigkeit

Wellenreiter, Samstag, 28.03.2015, 10:50 (vor 3944 Tagen) @ Isländer5718 Views


„Vor gut hundert Jahren war das Problem Afrika gelöst: Bis auf
Äthiopien stand ganz Afrika unter europäischer Kolonialverwaltung. Ich
gebe zu, Engländer, Franzosen, Belgier, Italiener, Spanier und Portugiesen
nahmen das mit der Kolonialverwaltung nicht ganz so ernst, wollten die
Kolonien ausbeuten anstatt aufbauen. Die deutsche Kolonialverwaltung war
dagegen vorbildlich, da wurde investiert, da war langfristig geplant
worden. Das war eben der große Vorteil einer kaiserlichen Regierung
gegenüber den auf kurzfristigen Profit bedachten Demokratien. Wenn jetzt
zahlreiche Afrikaner mit den Füßen abstimmen und nach Deutschland kommen
wollen, ist das eine nachträgliche Anerkennung der kaiserlichen
Kolonialverwaltung. Wir sollten diesen Herrschaften den gefahrvollen Weg
über das Mittelmeer ersparen und Kamerun, Togo, Deutsch-Ostafrika und
Deutsch-Südwestafrika wieder übernehmen. Das heißt, nein. Wir haben ja
leider keine kaiserliche Regierung mehr, und das Herumgemerkel sollten wir
wirklich nicht auf Afrika ausdehnen.“

Vor gut hundert Jahren war das "Problem" Afrika aus unserer Sicht gelöst, aus Sicht der Afrikaner aber nicht. Diese haben unter der Ausbeutung erheblich gelitten. Die Geschichte hat nun den Spieß umgedreht und die Afrikaner beuten jetzt uns aus:-)

Welche Form der Ausbeutung die schlimmere ist, überlasse ich Deiner kritischen Interpretation.


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