na dann, viel Erfolg
Hallo Olivia,
ich kann nachfühlen, wenn sich das Umfeld zum negativen entwickelt und man nicht mehr das wiederfindet, was einen mal zum Träumen und Handeln gebracht hat. Mir erging es ähnlich bezüglich Kreta´s Westen/Südwesten.
Aber auch Länder, in denen das Kataster keine direkte Aussagekraft hat, da nicht zwingend eingetragen werden muß, und nicht einmal eine Notarpflicht beim Kauf/Verkauf vorhanden ist, können gefährlich sein.
Wenn ich an meinen notariellen Kaufvertrag denke (alles ohne Anwalt, ohne offizielle Übersetzung), dann bestanden die ersten zwei Seiten des Vertrages darin, daß der Verkäufer aufgrund von Ahnengalerien und Erbangelegenheiten nachwies (alles auf portugiesisch), daß er der rechtmäßige Eigentümer des Grundstücks ist und berechtigt ist, dieses zu verkaufen. Der Rest war dann nur noch eine Beschreibung des Grundstücks mit dazugehörigem Kartenausdruck und wie dieses aus steuerlicher Sicht klassifiziert ist.
- und wenn man dann noch in landestypischer Weise einen Teil des Kaufpreises am Vertrag vorbei in großen Scheinen aus der Hosentasche regelt .......
Nur dumm, wenn ein Beteiligter beim notariellen Vertrag kriminelle Energie einfließen läßt, dann hat man plötzlich auch so einen "schwarzen Schwan".
Ans Meer hat es mich nie gezogen (ist mir im Winter zu feucht, zu naßkalt). Da liebe ich das ruhige Hinterland mit viel besserem Klima - und Investitionsstreß kommt dort auch nicht auf. Andererseits kann man dann vermutlich sein Anwesen auch nicht gewinnbringend vertickern. - Denn in Deinem Fall müßte beim Ansturm von Investoren und Geldflutung zumindest der Wert der gekauften/gebauten Immos gestiegen sein (sofern man sein Eigentum nachweisen kann).
Also dann nochmal, viel Glück und Beharrlichkeit bei Deinem Vorhaben.
Gruß Dieter