Manche "Überraschungen" kommen als "Black Swan", andere hätte man sich denken können.
Typischerweise hat man im Ausland beim Immo-Kauf ein deutliches
Informations-Defizit, was man nur durch konsequente und gründliche
Vorbereitung egalisieren kann. Dann sollten eigentlich keine bösen
Überraschungen mehr kommen.
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Jau, beim ersten (teuren) „Investment“ in EU's Südschiene waren die behördlichen Infrastrukturen soweit sie den Kauf und die „echte“ Eigentumsübertragung betrafen völlig in Ordnung. Natürlich mit Rechtsanwalt und Notar und damals noch mit speziellen Devisen-Modalitäten (falls man das Geld wieder mal „raus“ holen wollte). Wir haben auch über 15 Jahre ein wirklich schönes Leben dort gehabt (längere und kürzere Urlaube).
Dann entschlossen wir uns zu bauen (weil es so schön war, alles ganz alteingesessen). Um die guten Bauplätze gab es damals schon Rangeleien. Man mußte vorsichtig sein, dass nicht ein Makler das Ganze plötzlich an einen anderen verkaufte, der „Macht“ hatte und/oder bereit war mehr zu zahlen. Das ging innerhalb von Minuten.
Ja...... und dann kamen „Investoren“ in Massen. Das Geld flutete nur so herein wie eine Tsunami und ergoß sich über die wunderbare Landschaft. Wie von einer Heuschreckenplage wurde alles zerfressen und zubetoniert. Und trotzdem ist es immer noch nicht häßlich. Aber wenn das „Naturparadies“ plötzlich ein Island zwischen Autobahnen ist, dann mag es noch so schön sein...... irgendwie fühlt man sich „sehr komisch“.
Die Leute hat es nicht gestört, es floß immer mehr Geld hinein. Und mit dem Geld immer mehr „White Collar-Kriminalität“. Die unterschwellige Aggressivität sprang einem schon an, wenn man aus dem Flugzeug stieg und mit dem Auto durch die „Landschaft“ fuhr.
Das Ausmaß, die Geschwindigkeit und Brutalität dieser „Zerstörung“ - ähhhhhmmmm.... ich meine natürlich „Modernisierung/Entwicklung/Urbanisierung“ RIESIGER Landstriche kann sich in Deutschland niemand vorstellen. Einen solchen „Kulturschock sollte man live erlebt haben“.
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Bei der zweiten „Investition“, die auch in einer traumhaften Landschaft getätigt wurde, lief natürlich auch alles über Botschaften, Anwälte und Notare und was sonst noch so alles erforderlich ist. …... Im Gegensatz zur ersten Investition waren da die „Strukturen“ jedoch...... etwas „anders“! Klar bin ich gewarnt worden, in einem solchen „Land“ zu investieren. Heftig und mit guten Beispielen. Aber wo die Liebe eben hinfällt. Es hat mich nichts abhalten können..... und so nahm die Sache ihren Lauf!.
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Ein bißchen habe ich aber den Eindruck, dass dort jetzt auch gerade die „Heuschrecken“ einfallen.
Sie sprechen diesmal eine andere Sprache, aber die generellen Signale sind sehr ähnlich!. Jetzt hoffen ich mal, dass mit Anwalts Hilfe meine Liegenschaften“ wieder auffindbar sind ................. Und vielleicht.... ja vielleicht kann ich dieses Mal die "Heuschrecken" sogar zu meinen Vorteil nutzen, indem ich rechtzeitig verkaufe. Erst einmal jedoch muß das große Grundstück wieder "gefunden" werden.
)) Und das..... kostet erst einmal wieder Geld. - Tja, das hätte ich mir früher auch nicht so gedacht..... aber jetzt bin ich jedenfalls schlauer
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Was mir natürlich auch nicht viel nützt.....
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