Nach herkömmlicher Systemlogik ist Trumps Scheitern allerdings zwangsläufig. Es liegt jetzt an ihm, die Systemlogik zu sprengen.
Hallo Meph,
ich verstehe leider nicht ganz, worauf du hinaus willst. Du hast mehr im
Kopf als du hier in den Text geschrieben hast. Oder ich bin einfach zu dumm
es zu kapieren. Diese fehlenden Textstellen würde ich gerne erfahren.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/us-wahl-2016-was-waere-wenn-do...
Wurde kurz vor der Wahl als Vision gebracht.Immerhin wurde wohl nicht in allen deutschen Medien diese
Möglichkeit
völlig ausgeschlossen
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Alles Käse. Sie haben den Knall nicht gehört.
Es kommt jetzt lediglich und einzig darauf an:
Wo sind Trumps Legionen?[/link]
Das System ist dysfunktional geworden. Die althergebrachten Reguationsmechanismen funktionieren nicht mehr. Um das bisherige System zu erhalten - und nur darum geht es den Cäsaren, sie kommen nämlich alle aus dem System heraus - müssen Methoden angewendet werden, die bis dato im System nicht vorgesehen sind.
Dass diese Anwendung der neuen Methoden das System letztendlich transferiert in ein anderes, ist den Cäsaren von Anfang an nicht bewusst.
Ob sie scheitern oder nicht liegt an der Skrupellosigkeit, mit der sie die bisher nicht dagewesenen Methoden anwenden.
Die bisher nicht vorgesehenen Methoden werden von den Dümmlingen als illegal bezeichnet, Napoleon hat gesagt, ich habe die Krone in der Gasse gefunden - und sie aufgehoben.
Die Cäsaren sind gleichzeitig Antreiber und Getriebene. Sie bringen die alten morschen Verhältnisse zum Einsturz, wenn diese aber zusammenbrechen, müssen sie sich an die Spitze stellen, sonst werden sie unter den Trümmern begraben.
Jeder von ihnen muss den Rubicon überschreiten.
Gleichzeitig eröffnet sich für die Systemzerstörer ein Fenster der Möglichkeiten, das sie entweder skrupellos durchschreiten - oder scheitern.
Ich halte bei Trump sein Scheitern nach wie vor nicht für zwangsläufig, es liegt jetzt alleine an seiner Skrupellosigkeit mit der er alle sich in dem sich öffnenden Fenster der Möglichkeiten sich bietenden Gelegenheiten auch nutzt.
Nutzt er sie, werden aus seinen Anhängern treue Gefolgsleute, auf die er sich stützen kann. Nutzt er sie nicht, so verschwindet er im Orkus.
Hitler und Göbbes hatten sie genutzt.
Es zählt nicht mehr, was wirtschaftlich geht, es zählt nicht mehr, ob
das finanzierbar ist. Das ist völlig irrelevant. Es zählt auch nicht
die
sogenannte militärische Übermacht, mit der sie es nicht einmal
schaffen,
ein paar mittelalterliche Kämpfer in Afghanistan zu besiegen.
Es zählen einzig und allein die Stiefel, die Trump an die Front
bringen
kann, und die Geschwindigkeit, in der er das schafft. Die Legionen
schaffen
sich nämlich ihre Wirtschaft und die Finanzierung selber, mit der
Knarre
an der Schläfe ist alles finanzierbar und auch alles produzierbar.
An welche Front und wessen Schläfe? Das ist meine große Frage.
Ich schätze deine Beiträge sehr. Warum mir das so wichtig ist:
natürlich ist alles finanzierbar und auch fast alles produzierbar, nur
geht es dann zu Lasten von anderen Dingen. Die zu kennen ist für das
Verständnis deiner Aussage unbedingt erforderlich.
Wenn ich das wüsste, dann hätte ich mich selber um die amerikanische Präsidentschaft beworben.
Trump befindet sich in einer Situation, wo er den Verfolgern, die ihn einkesselten, zunächst entkommen ist -indem er mit seinem Gespann auf den gefrorenen See ausgewichen ist. Jetzt krachen die Eisschollen. Er muss seine Pferde überden See peitschen - oder er wird untergehen. Schafft er es, dann ist er der Herr des Handelns und seine Verfolger werden in den Fluten versinken.
Im folgenden alles richtig:
Und da hat Trump allerdings schlechte Karten. Jeder Krieg, den man
nicht
unter allen Umständen gewinnen will, zehrt an den Kräften einer
Supermacht.
Wenn man einen Krieg schon nicht unter allen Opfern gewinnen möchte,
hat
es keinen Zweck, sich darauf einzulassen.
Der Krieg gegen Deutschland war der letzte Krieg, den die USA unter
allen
Umständen gewinnen wollten - und den sie, gemessen an dem einzig
rationalen Kriegsziel - letztlich verloren haben.
Es ging bei diesem Krieg nämlich nicht - entgegen allem Anschein -
darum,
Deutschland zu zerstören und zu schwächen, sondern um die
Vorherrschaft
in Europa. Der Rotarmist, der die Rote Fahne auf dem Brandenburger Tor
hisste, der hat Europa letztlich vor den Amerikanern gerettet,
wahrscheinlich, ohne es selbst zu wissen.
Die USA haben die Elbe erreicht, damit die Hälfte Europas, zum
Weitermarschieren nach Moskau waren sie jedoch nicht mehr in der Lage.Damit haben sie das einzig vernünftige Kriegsziel verfehlt und den
Untergang der USA, der jetzt offenbar wird, erst eingeleitet.
(Cäsar wollte ja nach dem gewonnenen gallischen Feldzug nach Persien
marschieren, der Mord an Cäsar hat das verhindert. Die rückständigen
germanischen Hinterwäldler, die weder einen anständigen Wein noch
richtiges Olivenöl hatten, waren für Cäsar völlig uninteressant.)
Seit dem Krieg gegen Deutschland wolten die USA zwar dauernd Krieg
führen, waren aber nicht mehr in der Lage, die personalen Opfer, die
ein
Krieg nun mal mit sich bringt, zu tragen. Hier zeigt sich die
strukturelle
Schwäche aller Piratennationen (Demokratien). Sie sind schnell, sie
sind
technisch-militärisch überlegen, sie sind aber nicht in der Lage,
ihre
Gewinne langfristig zu halten. Weil sie schon längst wieder eine neue
Geschäftsmöglichkeit entdeckt haben, die wieder lukrative Gewinne
verspricht, und hinter dem Hinterherjagen nach den neuen Gewinnchancen
die
Sicherung der alten Gewinne (Infrastruktur) vergessen.
Ja, daraus resultierte die Idee "Chaos erzeugen" als Strategie
einzusetzen, die man jetzt ausprobiert hat. Nur die Umsetzung klappt
natürlich nicht, weil Chaos eben unberechenbar ist. Aber ist ein anderes
Thema, glaube ich zumindest.
Den Krieg gegen Nordkorea haben die USA verloren (jeder nicht gewonnene
Krieg ist für eine Supermacht verlorener Krieg, jeder nicht verlorene
Krieg ist für aufstrebende Mächte ein gewonnener Krieg, man
vergleiche
nur die Kriege der Engländer gegen die damalige Supermacht Spanien),
dann
haben sie den Krieg gegen Vietnam verloren, dann den Krieg gegen
Afghanistan, wo bereits die Briten aufgegeben haben, was letztendlich
zum
Verlust Indiens führte, den haben sie ebenfalls verloren, und jetzt im
Moment geben sie gerade die Hälfte Europas, welche sie in WK II.
gewonnen
haben, den Musels preis. So, nach dem Motto, wenn wir sie schon nicht
halten können, dann soll doch wenigstens der Russe keine Freude daran
haben.
Die Aussage ist interessant. Könnte wirklich eine mögliche Erklärung
für das "Warum" sein, nach dem ich die ganze Zeit suche.
Das ist die altbekannte Strategie der verbrannten Erde, was die Amerikaner gerade versuchen.
Trump wird zum Gorbatschow der Amerikaner, wenn er nicht schnelle die
Legionen hinter sich bringt. Und die Legionen sind nach wie vor die
Stiefel
und keine KI-Waffen. Auch Gorbatschow hat es nicht geschafft die Rote
Armee
hinter sich zu bringen.)
Meinst du nur, Trump muss das Militär hinter sich. Um einen (sofortigen)
Putsch zu vermeiden?
Nein, ich meine, er muss das Fenster der Möglichkeiten konsequent nutzen. Tut er das, steht das Militär in Eigeninteresse hinter ihm - wie weltweit jede Söldnertruppe zu jeder Zeit hinterihren willensstarken Führern gestanden ist.
Aber auch wenn Trump scheitert,dann sind die USA nicht mehr das, was
sie
einmal waren, genauso wenig wie Russland nach dem Scheitern
Gorbatschows
jemals wieder die alte Sowjetunion war.
Er wird scheitern. Das ist für mich keine Frage des ob, sondern nur eine
Frage des wie schnell.
Entweder
- er bricht seine wesentlichen Wahlversprechen und wird bei seinen
Anhängern unglaubwürdig, weil es sich für sie weiter schleichend
verschlechtern wird. Oder
- er versucht es umzusetzen und wird dann die debitistischen Zwänge
erleben, die das ganz zum Einsturz bringen.Beide Varianten führen zu Bürgerkrieg und dem Zerfall der USA. Wobei der
sogar jetzt direkt erzeugt werden kann, wenn gewisse Kreise dies wünschen.
Dagegen könnte das Militär allerdings wirklich helfen.Die historischen und strategischen Darlegungen sind interessant, aber mir
fehlt der konkrete, greifbare, praktische Teil um mir wirklich etwas
vorstellen zu können.
Nein.
Du hättest recht, wenn dieses Spiel noch nach den alten Regeln gespiet werden würde.
Wird es aber nicht mehr.
Nach den alten Regeln hätte weder Trump noch Clinton die Kandidatenliste angeführt.
Dass Trump überhaupt soweit gelangt ist - hoffentlich ist ihm dies bewusst! - ist ein Symptom dafür, dass das System fertig hat.
Und das hat fertig auch ohne Trump.
Angenommen, Clinton hätte die Wahl gewonnen. Was wollte sie denn machen? Die Staaatsschulden noch einmal verdoppeln wie Bush von 4 auf 8 Billionen und Obama von 8 auf 16 Billionen und Clinton von 16 auf 32 Billionen?
Trump ist in der Position, wo er jetzt ist, nur deswegen hingelangt, eben weil das System fertig hat und er gar nicht so weitermachen kann, wie alle anderen Präsidenten vor ihm weitergemacht haben.
Bei Kennedy konnte es sich das Systm noch erlauben, einfach den Präsidenten zu killen und der Nachfolger macht dann genau so weiter wie bisher.
Das geht bei Trump nun nicht mehr.
Das wissen aber auch alle. Und genau dass das alle wissen ist seine Chance.
Es liegt aber an ihm, den gordischen Knoten zu zerhauen.
(Hoffentlich hat er einen Plan)
Grüße
Morpheus
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc
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