Entschulden? Ja, aber nur genau einmal (systemerhaltend ist nur Neuverschuldung)
Liebe(r)Katana
...
Nun liegt aber die gesetzliche Verschuldungshöchstgrenze bei 20
Bilionen $ und die ist mit 19,8 Billionen fast ausgereizt. Soll er
also
so weitermachen, wie alle Präsidenten seit Ronald Reagan vor ihm und
beim
Kongress ständig um eine Erhöhung der Höchstgrenze betteln, wobei
sogar
seine eigene Partei die Gefolgschaft verweigern könnte?
Soll er! Muss er! Wird er!
Es geht im debitistischen Lauf nicht anders (stellvertretende Nachschuldnersuche durch Staat, wenn die Privaten schwächeln - Keynsianismus halt.)
Wähler wollen nicht enttäuscht werden.
Steuererhöhungen sind undenkbar (dienen eh nur der Besicherung der Macht, finanziert wird die Macht durch Aufschuldung).
Konjunkturprogramme, Infrastrukturprogramme aber vor allem Aufrüstung (das ist unsere gemeinsame Zukunft) werden sehr viel kosten und bedürfen einer ständigen Erhöhung der Verschuldungsgrenze der VSA.
Die Amis haben doch immer noch ihre Münzprägehoheit.
Hat die BuBa auch.
Staat hält und verteidigt Dreifachmonopol (Gewalt,Abgaben,Geld)
Damit könnten die
sich jederzeit auf ganz legale Art entschulden.
Ja. Genau einmal.
Danach fasst niemand mehr deren Staatsanleihen an.
Einigermaßen zwangarme Neuverschuldung wird damit unmöglich.
Die Simulation wäre zerstört.
"Heute wird die Hoffnung und Sicherheit bietende Ordnung im System durch ausgefeilte Machtzessionen (Rechtsräume) bewahrt. Einzig diese Zession lässt die Menschen in der trügerischen Hoffnung und Sicherheit verweilen, dass ihre Abgabe das System zu ihren Gunsten, für ihre Rechte, stärkt."
@Ashitaka
"Wir sind in einer Simulation versunken, die uns glauben lässt, dass wir mit unserem Handeln das Zentralmachsystem zu unseren Gunsten (im Sinne eines Gleichgewichts) beeinflussen könnten. Es ist aber lediglich eine Machtzession aufgrund derer wir handeln, eine Zession die ohne Zentralmacht sofort verschwindet (Vernichtung der Rechte, Titel etc,).
Die Abgabe ist kein Produkt der Massen, sondern die Rückforderung einer Machtzession (Geld) der Zentralmacht (Machtkreislauf des Geldes)."
@Ashitaka
Schau dir an wie die Mefo-Wechsel-Story endete: in einer gewaltigen Vernichtung von Titeln und Gläubigern + dem Versuch weltweit massenhaft Nachschuldner zu erzwingen für aufgelaufene horrende Staatsverschuldung.
(Brief an A.H. vom Reichsbankdirektorium lesen und kundig machen, was passierte.)
Der Staat könnte ohne
FED-Zustimmung (meines Wissens zu mindestens - ich habe das evtl. sogar
hier im DGF vor Jahren gelesen) neue Silbermünzen mit
Billionen-Nominalwert prägen, und damit zB. ausländische
Staatsanleihen-Gläubiger bezahlen.
Das @dottore-Modell. Ja könnte er - genau einmal.
Das wäre sofortige Inflation pur.
Nein das wäre Kriegsbeginn, da Ende der Simulation.
Die Macht muss sich finanzieren und refinanzieren. Kann sie es nach solch einem Husarenstück nicht mehr "friedlich" muss sie offen rauben.
Das wollen wir doch alle nicht.
Vorher würden die dann natürlich ihre "guten" (zB. Goldman-) Gläubiger
informieren, damit die ihre Kohle gepflegt in Sicherheit (zB. Sachwerte)
bringen können.
"Kohle" kann man nicht in Sicherheit bringen, wenn die Währung vernichtet wird (nicht mehr währt, keine Neuverschuldung mehr geht).
"Geldbeurkundungen sind Ansprüche auf künftige Steuerzahlungen"
@dottore
"Aktiv werden lediglich die Beurkundung (Bezifferungen auf Banknoten und Klimpermetall) bzw. das Guthaben des Geldes verbucht, niemals die Geldsumme. Geld ist niemals ein Aktivum, sondern immer ein Passivum der Zentralmacht (heute der durch Zentralmacht autorisierten Zentralbank). Denn die Zentralmacht, sie ist es, die dieses Potential (Geld = Macht) zediert."
@Ashitaka
Liebe Grüße
Silke