Was wird Trump tun?
Donald Trump benötigt den dringenden finanziellen Spielraum um aus den USA ein riesiges Bauunternehmen zu machen. Er will ja die Infrastruktur wieder aufbauen und nichts geht volkswirtschaftlich mehr in die Breite, als die Bauwirtschaft.
Siehe hierzu diesen Artikel aus den Deutschen Wirtschaftsnachrichten:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/11/donald-trump-schreckt-alle-auf-ra...
Aber die wichtige Frage der Finanzierung beleuchtet der Artikel fast nicht.
Nun liegt aber die gesetzliche Verschuldungshöchstgrenze bei 20 Bilionen $ und die ist mit 19,8 Billionen fast ausgereizt. Soll er also so weitermachen, wie alle Präsidenten seit Ronald Reagan vor ihm und beim Kongress ständig um eine Erhöhung der Höchstgrenze betteln, wobei sogar seine eigene Partei die Gefolgschaft verweigern könnte?
Es bleibt ihm also nur eine einzige Option, wobei er mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte. Es ist eine Tatsache, daß die USA ihre Weltmachtstellung dem Dollar Weltleitwährung verdanken. Nun kehrt sich das aber insbesondere seit er Amtszeit Obamas gegen die USA selbst. Die gewaltigen Schulden, die Obama gemacht hat, mehr als alle 43 Präsidenten vor ihm zusammengenommen, richten sich nun gegen die Weltmacht der USA, weil nichts von diesen Schuldgeld, von der Rüstung mal abgesehen, in das Gebiet Amerikas wanderte, abgesehen davon, daß das alles nur mit sinkenden Zinsen zu machen war.
a) Das Geld ging Dank des gewaltigen Außenhandelsdefizites nach China und die USA finanzierten somit auch den Aufstieg Chinas zu einer neuen Supermacht.
b) Es landete weiterhin bei der Weltfinanzelite und einzelne Milliardäre wie George Soros sind so reich, daß sie die USA mit ihren NGOs unterwandern und herausfordern, ja, gefährden können.
Trump muß sich also den Spielraum verschaffen, indem er den Dollar als Weltleitwährung abschafft und einfach erklärt, er werde Treasuries, die von China gehalten werden, nicht mehr bedienen, weil sie ein finanzielles "Massenvernichtungsmittel" gegen die amerikanische Wirtschaft darstellten. Man vergesse nicht seine Rhetorik gegen China, dieses Land würde den Amerikanern das Geld nehmen und es gegen die Interessen der USA und seine Bürger verwenden.
Ebenso könnte er die EU und die Nato-Staaten unter Druck setzen, denn seine Ankündigung, die Europäer sollten gefälligst selbst für ihre Sicherheit sorgen, kann gar nicht anders verstanden werden.
Mit diesem Kunstgriff, der ein Angriff auf das Weltfinanzsystem darstellt, würde er sich innenpolitisch den nötigen Freiraum verschaffen, er könnte diese Schulden ausbuchen und würde weit unter der Verschuldungshöchstgrenze von 20 Billionen landen. Ja, er könnte sogar den Konten der Amerikaner Gutschriften erteilen, also ihre Stimmen kaufen, die Schulden etlicher Einzelstaaten zu Bundesschulden machen und wäre immer noch weit unterhalb der Grenze.
Damit wäre das gewaltige Wiederaufbauprogramm der Infrastruktur zu hebeln und die Chinesen, aber auch die Europäer, ja und auch viele Milliardäre der Finanzeliten wären ihr Vermögen los. Nur Inlandsschulden würden bedient und auch die Treasuries, die in Ländern gehalten werden, die netto selbst Schuldner der USA sind. Die Amerikaner würden in ihrem Binnenmarkt gar nichts von der Weltfinanzkrise bemerken, die sie selbst losgetreten haben würden, getreu dem Spruch, den viele Amerikaner gegenüber Ausländern formulieren: "Der Dollar ist unsere Währung und euer Problem!"
Wenn die USA Weltmacht bleiben wollen, dann bleibt ihnen keine andere Wahl mehr, als diese Option, denn die Politik der offenen Märkte richtet sich ja nicht zuletzt gegen die USA selbst. Finanzeliten werden Dank dieser gigantischen Verschuldung politisch so mächtig wie die USA und können Geheimdienste und Privatarmeen unterhalten, welche die innere Sicherheit der USA bedrohen.
Nur eines können diese reichen Leute nicht: die US-Regierung dazu zwingen, die Bundesanleihen zu bedienen. Auch die FED, der Weltwährungsfond und die Weltbank wären ihre Macht los. Sie können nur Präsidenten dazu zwingen, die zu ihrem Stall gehören, oder anders ausgedrückt, zu ihren globalistischen Logen.
Natürlich lebt ein Präsident, der so etwas wagen wird, sehr gefährlich.
Sollte Trump das nicht tun, hätte er gar nicht erst antreten brauchen, denn für alle seine Projekte bräuchte er die Zustimmung des Kongresses, der ja in seinem Sinne die Verschuldungshöchstgrenze heraufsetzen müßte, was ohne außenpolitische Zugeständnisse im Hinblick auf einen Krieg mit Rußland nicht zu machen wäre. Aber er kann nicht sein Land wiederaufbauen und gleichzeitig gegen Rußland Krieg führen.
Trump hat also die Macht das Weltfinanzsystem umzustoßen, ohne daß die Bürger der USA davon viel mitbekämen. Der Dollar garantiert aber nur dann die Weltmacht der USA, wenn die Welt Schuldner der USA ist und nicht, wie es jetzt ist, daß eine aufstrebende Großmacht Gläubiger der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Zudem laufen trotz der Börsenerholung nach der Wahl die Auktionen für US-Staatsanleihen schleppend und die Zinsen steigen.
Gruß,
Theo