In der Kürze liegt die Sehnsucht nach einem Rückzug des Gegenübers

Ashitaka, Samstag, 15.10.2016, 17:03 (vor 3387 Tagen) @ Zarathustra2678 Views

Hallo Zarathustra,

Du musst ihn genauer lesen. Dann würdest du begreifen, dass durch die Beschreibung der Notwendigkeit eines menschlichen Handelns gar keine Aussage über das Handeln als solches (die Realisation des Potentials) getroffen wird. Weshalb jemand handelt ist eine Frage des Willens und der Potentials. Zu letzterem wollen alle Ohnmächtigen greifen ("Der Wille zur Macht"). Aber du liest die Autorenschaft ja gar nicht, sondern wiederholst sie nur seit Jahren in der selben Reihenfolge.

Die Behauptung, wir Menschen seien in einem Gefägnis der Kausalität und Determiniertheit allen Seins gefangen, in welchem wir uns die Freiheit nur erträumen können, ist von keinem deiner Götter bewiesen worden. Du solltest ihre Werke mit einem offenen Verstand lesen, statt sie wie Götter anzubeten und mir mit einem Satz die Gleichsetzung all ihrer durch Stimmungslagen konstruierten Beschreibungen der Welt anzubieten. Ich bleibe dabei, du hast lediglich einen Werkzeugkasten unter dem Bett stehen, in dem dies und das Zitat aufwartet, welches dir zur passenden Zeit (wenn's des erwünschten Rückzugs wegen mal wieder kurz gehen soll) dabei helfen soll Gewicht zu gewinnen.

Was hast du eigentlich selbst argumentativ zu erklären, Zarathustra?

Herzlichst,

Ashitaka

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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.


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