Das Drama der Evolution
Diese einfache, aber sehr essentielle Gleichung, die da @nereus
herausgeschält hat, gehörte m. E. "in die Sammlung".Wenn diese Gleichung stimmen sollte, wie um Himmels Willen sollte sich die
Menschheit gegenüber diesen (sehr vermutlich) Psychopathen am besten
verhalten?Ist diese Welt, mit allen sichtbaren höchst seltsamen Vorkommnissen,
womöglich doch "das Optimum", was im tatsächlichen Kräfteverhältnis
sich sozusagen "realisieren" lässt?
Hallo Wildheuer,
ja, wie sollte man sich diesen Psychopathen gegenüber am besten verhalten?
Meine Überzeugung ist, dass es das Böse nicht gibt. Das Böse ist die Hybris
der Macht, die Verführung durch Privilegien und Geld mit dem Resultat einer
noch größeren Hybris.
Jedoch leben alle Geschöpfe in der Unendlichkeit, die weit über die materielle
Dimension hinaus geht. Dort betritt man das Reich der Psyche (griechisch:
Seele). Die Seele geht über die dritte Dimension weit hinaus. Das beinhaltet eine
höhere Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit, in der die Hybris keine Rolle spielt, wo
sie sich praktisch selbst auslöscht und wo ihre Macht endet.
So ist das Spiel. Die Macht muss sich ausdehnen und gewalttätiger werden,
um sich zu behaupten. Und das ist ihr Untergang. Immer. Und in regelmäßigen
Abständen – seit tausenden von Jahren – kommt es deshalb zu Kriegen.
Manche Menschen behaupten daher, dass der Krieg der Vater aller Dinge sei
und eine Gesetzmäßigkeit darstellt. Ein kosmischer Kampf um Evolution.
Solange bis die höheren Wirklichkeiten des Daseins erreicht werden können.
Womit sich gleichzeitig die Illusion von Macht und Kontrolle auflöst.
Eigentlich müsste man annehmen, dass nach zwei Weltkriegen dieser Schritt
bereits vollzogen wurde. Aber anscheinend braucht es noch einen dritten.
Man schaue sich nur einmal diese Figuren an, die an der Illusion der Macht
festhalten. Dort findet man die Menschen, die am ungeeignetsten für jede
Verantwortung sind. Diejenigen, die den evolutionären Schritt zur Freiheit
erst noch vollziehen müssen und in ihrer Verirrung ganze Völker der
Vernichtung preisgeben. Und all das wiederholt sich seit Jahrhunderten
immer wieder – direkt vor unseren Augen.
Gruß
nemo