Es kracht hörbar im Gebälk der Eliten

nereus, Dienstag, 13.09.2016, 08:02 (vor 3457 Tagen)7850 Views

Bei Thierry Meyssan gibt es einen kleinen, aber sehr interessanten Artikel zum Briefing des US-Präsidentschafts-Kandidaten durch den Direktor der Nachrichtendienste.

Eine rege Kontroverse entstand über das Briefing des republikanischen Kandidaten, Donald Trump, durch das Amt des nationalen Direktors der Nachrichtendienste. Entgegen der Tradition hat Donald Trump über dieses Treffen in der Öffentlichkeit gesprochen.
Er betonte, dass auf Grund der Körpersprache seiner Gesprächspartner, er feststellen konnte, dass diese in der Regel vom Präsidenten Barack Obama nicht aufmerksam angehört werden.
Trump hat nichts von dem Inhalt ihrer Kommentare gesagt. Aber seine Bemerkungen haben einen Sturm in der Welt der Nachrichtendienste entfesselt, wo man sich über die Politisierung von diesem Briefing Sorgen macht.
Indiskretionen aus dem Büro des Direktors der Nachrichtendienste ließen dann wissen, dass das Team von Donald Trump, das bei dem Briefing anwesend war, geteilt erschien.

Der militärische Berater des Kandidaten, der ehemalige Direktor des DIA, Michael T. Flynn, hätte mehrmals die Präsentation durch Fragen unterbrochen. Der Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, hätte zuerst seinen Arm berührt, um ihm zu sagen, keine Probleme zu machen, und dann als Folge seiner Eindringlichkeit, hätte er ihn gebeten, leiser zu sprechen, bevor er ihm gebot: "shut up!"

Darüber hinaus hat Michael T. Flynn einen offenen Brief von 88 im Ruhestand befindlichen Generälen und Admiralen veröffentlicht, der zur Unterstützung von Donald Trump aufruft.

Quelle: http://www.voltairenet.org/article193217.html

Was sagt uns das?
Das Briefing ist keine Informationsveranstaltung für den künftigen Boss, sondern eine Unterweisung, die derjenige in seinen künftigen politischen Handlungen zu berücksichtigen hat.
Der Präser wird nicht informiert, sondern er wird eingenordet.
Wenn M.T. Flynn, immerhin ehemaliger General-Leutnant und Ex-Chef des DIA als Trump-Berater Fragen stellt und er dann von einem devoten Chris Christie abgewatscht wird, dann kann man sich vorstellen, wie es gerade im Zirkel der Macht zugeht.
Der Brief der Generäle und Admiräle bestätigt meinen Verdacht, daß es die Amis endgültig leid sind ihr Potential seit Jahrzehnten für das kriegsgeile USrael zu verschleißen und sich damit zum Buh-Mann der ganzen Welt zu machen.

Den Apokalyptikern weht immer mehr Gegenwind ins Gesicht und das macht sie dadurch leider immer gefährlicher.

mfG
nereus


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