Laut Andrea Bader war das eine gezielte Kampagne gegen Hofer [mL]
https://alexandrabader.wordpress.com/2016/05/22/wer-wird-bundespraesident/
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Und dann war da auch noch die letzte ORF-Diskussion mit beiden Kandidaten, bei der es keine kritische Recherche zu Bellen gab, wohl aber zu Hofer, dem unterstellt wurde, dass ein dramatischer Vorfall am Tempelberg während eines Besuchs in Jerusalem am 30. Juli 2014 nicht stattgefunden habe, der blaue Kandidat also etwas erfunden habe. Zwar wurde keine Terroristin erschossen, aber eine Frau angeschossen, die eine Absperrung durchbrach, wobei Hofer sich auf die erste Erklärung bezog, die Sicherheitskräfte seiner Delegation gegenüber abgaben. Zwar sprang Hofer ein Vertreter der Likud-Partei und FPÖ-Stadtrat David Lasar bei, doch seither diskutieren Medien darüber, was stimmt und was nicht.
Tatsache ist, dass der ORF einen israelischen Polizisten interviewte, der jeweden Vorfall zu diesem Zeitpunkt in Jerusalem bestritt, was Hofer als Lügner dastehen liess und Wasser auf den Mühlen der Bellen-Fans war. ...
Eine weitere interessante Facette finde ich, dass ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei Wahlen ein idealer mathematischer Nährboden für Wahlmanipulation ist. Nicht, dass das beweisbar passieren würde in Österreich, nur ist klar, dass dieser Kontext/dieses "Framing" ideal für minimal invasive Manipulationen ist.
Die Anzahl an Stellen, die sicher das entscheidende Ergebnis kennt und überschauen kann, sinkt mit der Knappheit des Ergebnisses.
Viele Grüße
nvf33