Das tote Pferd wird so lange geritten, bis auch wirklich jeder merkt ..

nereus, Samstag, 21.05.2016, 10:22 (vor 3557 Tagen) @ Prikopa3666 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.05.2016, 13:46

.. das es tatsächlich mausetot ist. [[freude]]

Hallo Prickopa!

Daß Sie (oder Du) mir nicht folgen können/kannst, leuchtet mir ein. [[zwinker]]

Hätte nicht gedacht, daß der Thread so ein Aufreger wird.
Aber das ist auch ein wenig verständlich, denn morgen geht es in Europa um die Wurst!
Die europäischen Völker sind endlich erwacht und können ihrer bedrohlichen Entmündigung durch die globalen Eliten vielleicht noch etwas entgegenstellen.

Die hatten es in den letzten Jahren auch ein wenig übertrieben und haben mit Bankenrettungen in Billionenhöhe, Kriegstreiberei und gesteuerter Einwanderung derer, denen die gleichen Kreise zuvor ihre Heimat genommen haben, den Bogen letztendlich überspannt.
Der Weckruf kam spät, aber vielleicht nicht zu spät.

Richtig aufregend wird es jedoch wenn zur Verteidigung der geschmähten FPÖ inzwischen ein Vertreter der Likud-Partei aus Israel herangezogen werden muß.
Normalerweise gehen Israel und FPÖ überhaupt nicht zusammen, aber das Judentum ist eben sehr variabel und läßt sich nicht so schnell an die Wand nageln wie andere Geister unserer Zeit.

Da hat doch der Herr Strache Folgendes seinen Lesern mitgeteilt.
Ich kürze ab, um nur auf das Wesentliche zu verweisen.

Daraufhin initiierte eine Gruppe von hochrangigen Likud-Parteimitgliedern, die bilaterale Beziehungen zwischen der Likud und der FPÖ wünschen – angeführt von Herrn Michael Kleiner (ehemaliger Knesset-Abgeordneter und amtierender gewählter Präsident des Gerichtshofes der Likud) und Herrn Raphael (Rafi) Eitan (ehemaliger Knesset-Abgeordneter und ehemaliger Minister) – eine Einladung an die FPÖ nach Israel zu reisen und dort Gespräche zu führen.
Hierauf folgte eine hochrangige FPÖ-Delegation der oben erwähnten Einladung, an der Spitze der Dritte Präsident des österreichischen Nationalrates, Herr Norbert Hofer, Herr David Lasar, Stadtrat und Mitglied der Wiener Landesregierung, und Herr Johann Herzog, 2. Präsident des Wiener Landtages, und besuchte Israel zwischen dem 29.7. und 1.8.2014, sowohl um die Beziehungen zur Likud-Partei auszubauen als auch, um ihre Solidarität gegenüber dem israelischen Volk zum Ausdruck zu bringen, dies inmitten der eskalierenden Raketenangriffe aus dem Gazastreifen gegen die israelische Zivilbevölkerung.
Am 30. Juli 2014 begab sich die Hofer-Delegation nach Jerusalem und besuchte die große Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.
Am selben Tag stattete die Hofer-Delegation der Knesset einen offiziellen Besuch ab, besichtigte die Knesset und traf Frau Gila Gamiel, die Vizepräsidentin der Knesset, ebenso wie andere Knesset-Abgeordnete der Likud-Fraktion. Herr Hofer und seine Delegation wurden auch von der Knesset-Fraktion der Shas-Partei eingeladen und trafen sich mit Rabbiner Nissim Zeev, Abgeordneter der Knesset.
Am 30. Juli 2014 besuchten Herr Hofer und seine Delegation nach den Zusammenkünften in der Knesset die Altstadt von Jerusalem und nahmen an einer Fremdenführung durch die Tunnels unterhalb der Klagemauer teil. Am Ende der Besichtigungstour, als die FPÖ-Delegation zu ihrem Auto (das aufgrund der Einschränkung Hofers, der unter Schmerzen seines verletzten Beines litt, innerhalb der geschützten Polizeizone bei der Klagemauer geparkt werden durfte) wollte (Anmerkung: Schüsse sind in unmittelbarer Nähe der Sicherheitsabsperrung zum Tempelberg gefallen), informierte die Polizei/Sicherheitskräfte Herrn Hofer, dass die Tore zur Sicherheitszone der Klagemauer wegen einem gerade stattgefunden Terroranschlags verschlossen seien. Die FPÖ-Delegation musste warten und durfte daher erst ca. 30 Minuten später, nachdem der Terrorzwischenfall abgeklärt war, den innerhalb der Klagemauer liegenden, geschützten Bereich verlassen.
Am 31. Juli 2014 traf die FPÖ-Delegation die Bürgermeisterin von Ashkelon, Frau Sofia Beilin. ..
Die oben erwähnten Fakten können in Israel bestätigt werden durch:
Rechtsanwalt Michael Kleiner, ehemaliger Knesset-Abgeordneter der Likud-Partei und amtierender gewählter Präsident des Gerichtshofes der Likud-Partei

Quelle: https://de-de.facebook.com/HCStrache/posts/10153878861813591

So, mein lieber @Prickopa.
Wir haben es jetzt schwarz auf weiß und mein anfänglich gehegter Verdacht hat sich bestätigt.
Die Israelis gaben für die temporäre Sperrung des Tempelbergbezirks halt eine Standardmeldung heraus, weil es zu einem Zwischenfall mit Einsatz von Schußwaffen kam. Daß sich in einem solchen Fall die Gerüchte überschlagen – siehe Frau mit Decken, die letztlich auch einen Sprengstoffgürtel verborgen haben könnte – ergibt sich notwendigerweise.
Genau das hatte Herr Hofer in Erinnerung und hat wohl später – was sich fatal für ihn auswirkte – die Hintergründe nicht recherchiert und seine Sicht der Dinge aus den Erfahrungen des 30.07.2014 wiedergegeben.
Das wird den Blauen hoffentlich eine Lehre sein, künftig ihr „Werbematerial“ etwas näher unter die Lupe zu nehmen.

Doch der Skandal an sich ist die mediale Verwurstung des Nichtskandals, nur um noch ein letztes Mal die Giftspritze herauszuholen, weil mit dem Beginn einer konservativen Ära, die unübersehbar ist, sich das Ende des mafiösen linksradikalen und neoliberalen Gestrüpps ankündigt.
Da ist man freilich ein wenig aufgeschreckt – das wäre ich an Eurer Stelle auch. [[freude]]

Du kannst jetzt gerne aber noch ein paar Maschinenpistolen und Handgranaten in die Runde schmeißen.
Ich habe damit kein Problem, denn diese sind längst entschärft.

Alles Gute für den neuen Bundespräsidenten Österreichs, Norbert Hofer! [[top]]

mfG
nereus


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