Von Ein- und Mehrdeutigkeiten

nereus, Freitag, 20.05.2016, 17:22 (vor 3559 Tagen) @ Prikopa3339 Views

Hallo Prickopa!

Wir können gerne noch ein wenig Ping Pong spielen, es wird sich aber wenig an der Problematik ändern, weil auch Du rot-grün gefiltert durch diese Thematik läufst.

In Deinem Link lesen wir: An den angeblichen Terroranschlag hat Lasar eine andere Erinnerung als Hofer: Man habe mit dem Auto nahe der Klagemauer geparkt und "als wir hinausfahren wollten, durften wir nicht, weil gerade eine Terroristin erschossen wurde, die durch das Tor durchwollte".

Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/4992586/Hofers-Israelbesuch_FPO-kritisie...

Das hat Herr Lasar dem Standard gesagt.
Er sagte aber auch, siehe den Link in meinem Eingangsposting:

„Im Übrigen kann ich wie alle anderen Teilnehmer der FPÖ-Delegation und wie ein israelischer Begleiter auch bestätigen, dass in der Altstadt in unmittelbarer Nähe des Dritten Präsidenten eine Terroristin getötet wurde. Zu diesem Vorfall gibt es auch entsprechendes Bildmaterial“, so Lasar.

Es mutet geradezu kindisch an, diese getrübten Erinnerungen, die wie gesagt nicht korrekt den Vorfall wiedergaben, nun auf den Tisch des Pathologen zu legen und kurz vor der Präsidentenwahl auszuschlachten.

Auch Lasar scheint nur ungefähre Informationen gehabt zu haben, die sich heute mehr als Gerücht herausstellen. Nichtsdestoweniger hat es einen Vorfall mit Schüssen im Tempelberg-Bezirk gegeben und genau das wurde anfangs hartnäckig geleugnet.
Diesen Rückzug der Lügenpresse step by step kommentierst Du seltsamerweise nicht, während Du nach wie vor das Pferd des angeblichen Lügenbarons Hofer zu recht reiten willst.

Für manche macht es halt einen Unterschied zwischen Bein angeschossen oder erschossen. Zwischen irgendwo am Parkplatz dabei sein oder auf 10 Meter mittendrin dabei sein. Handgranaten und Maschinengewehren, oder nicht.
Für manche wiederum macht dies anscheinend keinen Unterschied.

Ich hatte es bereits erklärt, aber für ganz Ausgeschlafene, wie Dich, tue ich es gerne noch einmal.
Der Zwischenfall mit der Frau, auf die geschossen wurde, hat sich nachweislich ereignet.
Ich weiß zwar nicht, wo Du wohnst und wie oft dort auf Menschen geschossen wird, ich unterstelle aber, dass solche Situationen in der mitteleuropäischen Welt absolute Ausnahmen sind. Die FPÖ-Leute, die gerade in Jerusalem weilten, wurden nun Zeuge einer Auseinandersetzung der Polizei und einer mutmaßlichen Attentäterin.
Sonst hätten sie ja nicht auf sie geschossen, Donnerlittchen!!
Kannst Du mir wenigstens bis dahin folgen?

Dieser Zwischenfall hat sich tief ins Gedächtnis von Herrn Hofer eingegraben.
Andernfalls hätte er nicht via Twitter darüber geschrieben und es nicht auch mehrfach auf seinen Reden erwähnt.
Oder glaubst Du ernsthaft, daß er so eine billige Nummer bewußt und in voller Absicht einer Lüge abzog, um kurz vor dem Ziel, welches Hofburg heißt, der Lügenpresse solch eine Steilvorlage zu liefern, die ihn dann erwartungsgemäß abschießt?
Wie gesagt, hier würde ich den FPÖ-Beratern die Hölle heiß machen, da sie das Ereignis nicht klug genug nachrecherchiert haben.

Der Fall ist ziemlich eindeutig. Die zeigt sich auch in dem wehleidigen Gegenangriff von Hofer in der Diskussion.

Ja, der Fall ist relativ eindeutig und beweist das intrigante Vorgehen des Medien-Bordells, um ungeliebte Kandidaten zu diskreditieren.
Der Stil von Frau Thurnher war relativ parteiisch, und dass auch sie selbst schlecht informiert war, BEWEISEN ja die nachfolgenden Korrekturen der österreichischen Medien.
Nur scheint dies aus Deinem Gesichtskreis zu entschwinden.

Hier darfst Du Dir mal das Video vom Geschehen anschauen und dann bewerten, wie Du die Situation – ohne das heutige Wissen dazu – damals vor Ort eingeschätzt hättest.

http://www.heute.at/news/politik/So-drohte-das-letzte-TV-Duell-um-die-Hofburg-zu-eskali...

Und nochmals zum Mitschreiben.
Die Tante vom ORF hat dem Hofer eine Lüge unterstellt und diese These mit einem unwissenden (oder gar lügenden) Polizisten aus Jerusalem zu erhärten versucht.
Beides ging in die Hose.

Der wahrheitsliebende Herr Wolf hatte auch das zum Besten gegeben.

Was mich so wundert, wenn Sie sagen, der Termin war Ihnen so wichtig: Der Herr Lasar hat für die FPÖ eine Presseaussendung über Ihren Besuch gemacht. Sie waren drei Tage in Israel. Er hat sehr detailliert geschrieben, was Sie da alles gemacht haben und schreibt, Sie waren in Tel Aviv, Sie waren in Aschkelon, Sie waren in Ashdod und auch dass Sie in der Kleinstadt Sderot waren. Mit keinem Wort steht in dieser Presseaussendung der FPÖ, dass sie in Jerusalem waren und schon mit gar keinem Wort steht da, dass sie in der Knesset waren - beim ersten offiziellen Empfang eines Freiheitlichen in der Knesset.

Quelle: http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Hofer-Streit-mit-Wolf-wegen-Israel-Besuch/236258370

Nun stellt sich dummerweise heraus, daß er in Jerusalem war und auch Angeordnete der Knesset besuchte. Doch der Besuch war inoffiziell und der FPÖ-Pressesprecher hat einmal mehr Mist gebaut, weil er Hofer als Teilnehmer einer Delegation des Parlaments bezeichnet hatte.
Wahrscheinlich hätte der Außenminister die Angelegenheit souveräner geregelt, wie man sehr schön in ZIB2 Interviews mit Herrn Wolf sehen kann.

Nur, die ganzen Geschichten sind reine Erbsenzählerei, bei der die Aufdecker vor dreisten Fälschungen nicht zurückschrecken und der Zeitpunkt des Waschens schmutziger Wäsche ist alles andere als Zufall.
Es beweist einmal mehr, daß es höchste Zeit wird das linksgestrickte mafiöse Geflecht zwischen Politik und Journaille endlich zu zerschlagen.

Norbert Hofer, auf geht's in die Hofburg! [[zigarre]]

mfG
nereus


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