von Italienern lernen

aliter, Montag, 09.05.2016, 12:22 (vor 3567 Tagen) @ modesto2344 Views

Für alles andere fehlt einfach die Infrastruktur, die Fläche und die
Verschuldung der Bevölkerung, welche Papierwerte meiden wie der Teufel das
Weihwasser und an ihrem Grund und Boden hängen.

Wie ist denn die Vorsorge der Italienern im Ggs. zu den Deutschen? Um es in Erinnerung zu rufen, so ist der genuine Deutsch zuallererst sicherheitsbewusst. Seit DM-Zeiten war das Sparbuch das Mass aller Dinge, vielleicht modifiziert als Festgeld, als Versicherung etc. Jedenfalls hatte der Deutsche die Sicherheit, es wird zwar nicht viel mehr aber es schwindet nicht wie z.B. die "Volksaktie Telekom" etc.
Hingegen lebten die romanischen Völker schon immer mit der finanziellen Unsicherheit.
Da fanden Währungsreformen in Frankreich statt (mir wurde vor vielen Jahren auf dem Pariser Flohmarkt eine Taschenuhr zu einem hohen Preis angeboten, bis ich darauf kam, dass es "alte Francs" waren), die italienische Lira verfiel beim Zusehen.

Kurzum, die Bewohner dieser Länder mussten ihr Vermögen entweder schnellstens verbrauchen oder irgendwie anders sichern.

Diese Überlegung kam mir, als die Draghische Gelddruckmaschine angeworfen wurde, die schon jetzt, was Vermögenswerte betrifft, zu einer Inflationierung geführt hat. Unabhängig, dass von interessierter Seite von zu geringer Inflation (Käse, Butter, Eier etc) geredet wird. Gebühren, Mieten, Häuser Autos, Grundstücke etc steigen enorm im Preis.
Welche Erfahrungen und welche Strategien haben die Süd und Westländer sich zurechtgelegt, haben sie fleckchenweise Erdboden erworben oder in erstlassige natürliche Lebenmittel gesteckt oder was?
Vielleicht können wir davon lernen.


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