Diskussion beenden, aber Fragen stellen, wie geht das zusammen?

siggi, Dienstag, 03.05.2016, 05:37 (vor 3572 Tagen) @ -ELLI-3937 Views
bearbeitet von siggi, Dienstag, 03.05.2016, 12:58

Hallo Elli,

Wie ich schon sagte, wir drehen uns ständig im Kreis.

Ständig im Kreis drehen kann man auf keinen Fall sagen, denn du hast
doch schon einige deiner Anfangsthesen berichtigen müssen.
Nur so als Beispiel, deine frühere Aussage aus den Anfängen, dass beim
Währungsfixing nicht manipuliert werden kann, da dort der Markt viel
zu groß ist.


Falsch. Diese Diskussionen mit dir machen keinen Spaß, weil du einfach
falsche Dinge behauptest.
Schau mal hier: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=329391

Zitat:
„Ich hoffe, wir sind uns insofern einig, dass die Banken nur gegen
die Kunden manipulieren können, wo ein Vertrag mit ihnen besteht. Soweit
o.k.?
Und was sind das für Verträge? Entweder Swap-Verträge (fest gegen
variabel) oder beispielsweise Optionen, die einen bestimmten Termin haben.
In allen Fällen muss ein Referenzkurs vereinbart sein, auf den sich der
Vertrag bezieht. Beim Gold ist es nun mal (wie wir auch Barclays-Fall
gesehen haben) das Fixing. Und bei Zins-Swaps ist es in der Regel der
Libor, der als Basis für die variable Seite genommen wird – und ein
Libor ist grundsätzlich ein Fixing. Bei Devisengeschäften (wo es kein
offizielles Bundesbank-Fixing mehr gibt, wie früher), wird ein anderer
Referenzkurs benutzt
, z.B. zu einer bestimmten Uhrzeit.
Und genau da, und nur da, können die Banken ansetzen.“

Ja, da hattest du schon von den Früchten des Baumes der Erkenntnis genascht. <img src=" />
Aus den Anfängen (unserer Diskussion) hatte ich extra geschrieben.

Ist aber ist auch nebensächlich.

Und deshalb werde ich das nicht viel weiter führen, nur noch ein paar
Kleinigkeiten:

Nun sei mal nicht so dünnhäutig, ich vermute, das hat andere Gründe mit dem nicht viel weiter führen.

Und wie lange bleibt er da unten? NUR GANZ KURZ! Er
erholt > sich sofort wieder und (im Durchschnitt) zweieinhalb Stunden
später ist er > wieder da, wo er vorher war. Und danach steigt er
weiter.


Da wir ja beide wissen, da der Gold- Kurs von 2000 bis 2011 einen
Aufwärtstrend hatte, verwundert dieses Verhalten ja auch nicht.


Aufwärtstrend? Warum das denn? Der Preis wurde doch angeblich jahrelang
erfolgreich nach unten gedrückt?

Da warst du aber in deinem Vorposting schon weiter mit der Erkenntnis.

Zitat, (fett von mir)

"Jetzt kannst du natürlich behaupten, er wäre ohne die Manipulation direkt weiter gestiegen. Kann sein, kann auch nicht sein."

Und extra für dich ein allerletzter Hinweis zu dem Sachverhalt absolut steigender Goldkurs trotz signifikanter Goldpreisdrückung:

Zitat:

"Kein anderer als Paul Volcker, der Vorgänger von Alan Greenspan als US-Notenbankchef, sagte in seinen 2004 erschienenen Memoiren im Zusammenhang mit der Dollarschwäche des Jahres 1973: "Eine koordinierte Interventionsaktion von Goldverkäufen zur Verhinderung eines scharfen Anstiegs des Goldpreises wurde indes nicht unternommen. Das war ein Fehler.“

aus dem hier: http://goldseiten.de/minen/artikel.php?sid=168842&redirect=1

Du siehst also, man kann den Anstieg des Goldpreises durch Manipulationen bremsen. Die Höhe des Kurses am Jahresende sagt rein gar nichts darüber aus, ob es im Laufe des Jahres signifikante Manipulationen gegeben hat.

Dass sich der Kurs erholt und am Tages- oder Jahresende höher stand.
ist irrelevant. Wie gesagt, zeichne den entsprechenden Kursverlauf von
2012 bis heute oder für 2008 und schwups, schon ist deine ganze These ad
absurdum geführt.

Und du meinst, wir drehen uns nicht im Kreis? Den Chart von 2012 hatte ich
bereits gezeigt:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=316286
Hier nochmal:

2012 bis heute, heißt es in meinem Text! Ist aber auch egal, da eben ohne Aussagekraft. Siehe oben.

Jetzt kannst du natürlich behaupten, er wäre ohne die Manipulation
direkt weiter gestiegen. Kann sein, kann auch nicht sein.

Hört, hört,immerhin, das wäre dann ja unentschieden. <img src=" />


Meinetwegen können wir uns darauf einigen,

Abgelehnt, jetzt wo ich alle Trümpfe in der Hand halte<img src=" />

da sowieso nichts eindeutig
bewiesen werden kann zu der Frage „Was wäre, wenn?“

Was nicht bewiesen werden kann, ist die absolute Veränderung in Dollar und Cent, die der Goldkurs durch die Manipulationen erfahren hat im Laufe der Jahre, aber dass es ein "downwards on a sustained<img src=" /> basis" gegeben hat, das habe ich in meinem Posting sehr solide nachgewiesen.

Das beweist schon die Tatsache, dass du mit keinem Wort darauf eingehst. Meist ein sichereres Zeichen, dass man ins Schwarze getroffen hat.

Damit klinke ich mich für diesmal aus, genug im Kreis gedreht.

Man wird sehen. <img src=" />

LG

siggi


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.