Chart von Elli wirklich unbrauchbar : Signalrauschen wird erst durch sog."Averaging" neutralisiert

boso, Dienstag, 19.04.2016, 06:53 (vor 3586 Tagen) @ HansMuc4789 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 19.04.2016, 11:51

Der untere Chart zeigt "wunderschönes Signalrauschen" und ist eben völlig ungeeignet ein Signal herauszufiltern, das kleiner ist als das Rauschen selbst: dies kann man aber mit einem einfachen Trick - wie bei anderen Anwendungen in der Biologie oder Medizin erreichen(z.B. den sog. "evozierten Potentialen" z.B bei der Messung von Sehnerven von MS Patienten!)
dem sogenannten AVERAGING(=Signalmittelung)

Bei diesem Verfahren wird durch wiederholte Mitteilung das Signal Rauschverhältnis erhöht und damit tritt das Signal deutlich hervor,

Hier ein kleines optischen Beispiel:
[image]

Und so sehen diese 3063 Ergebnisse grafisch aus:

[image]

Schön verteilt um die Null-Linie. Die durchschnittliche Differenz
beträgt 0,09722 %.
Kein Händler auf der Welt schafft es, ein
Geschäft mit weniger als 0,097 % Transaktionskosten (inklusive Spread)
abzuschließen. Die Berechnung von oben ist also rechnerisch korrekt,

liegt

aber im Bereich von „Rauschen“.


Deine Grafik ist leider völlig untauglich. Das sehr schwache Signal wird

durch das Signalrauschen völlig überlagert. Das Signal tritt erst
deutlich
hervor, wenn man über einen längeren Zeitraum betrachtet und dadurch das

statistische Rauschen eliminiert.

Und hier noch, nur interessehalber, die gleiche Auswertung für den
Zeitraum vom 1. April 1968 bis zum 30. Mai 2014, darüber gelegt der
Goldpreis:

[image]


Hier liegt die durchschnittliche Differenz sogar nur bei 0,051 %.


Die Preisverschiebungen zwischen 1. und 2. Fixing lassen sich erst zu
Beginn der 80er Jahre beobachten.

[image]

Grüße
HansMuc

--
“I am more concerned with the return of my money
than the return on my money”

Mark Twain


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