Große Short-Positionen über Jahre.
Hallo Orlando,
Eine allgemeine Manipulation des Goldpreises, auch noch fortwährend in
die gleiche Richtung, brächte doch den Banken keinerlei Gewinn, woher
denn?
Aus meinem Posting hier im Thread:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=402271
"Defendants Were Motivated to Manipulate the Market for Gold Due to Their
Large “Short†Positions
Die Angeklagten waren motiviert, den Markt für Gold zu manipulieren aufgrund ihrer großen "Short"-Positionen. (Hervorhebung durch mich)"
Zitat Ende.
Und zwar über die gesamte hier beobachtet Zeit von 2001 bis 20013, verstärkt allerdings seit 2004.
Natürlich gibt es in so einem langen Verlauf auch jede Menge Manipulationen nach oben beim Fixing. Also natürlich nicht fortwährend, ununterbrochen in einen Richtung, runter. Das Geld, dass da über Frontrunning usw. nach oben zu holen ist, lässt man ja als Kartell nicht gerne liegen, aber Hauptstoßrichtung war über den lange Zeitraum eben doch runter. Dafür spricht alles, was Dimitri Speck und nach ihm andere herausgefunden haben.
Und was schlussendlich in die Anklage geflossen ist und in diese Aussage aus der Anklage mündet:
Die Beklagten handeln im physischen Goldmarkt und auf dem Markt für Gold Derivate auf eigene Rechnung. Die Beklagten und andere Händler-Banken haben "groß angelegte Eigenhandel Handelsaktivitäten" in den Futures und Over-the-Counter-Märkten, welche "in den letzten paar Jahren zu dem Abwärtstrend des Goldpreises beigetragen haben."
Vielmehr brächte das doch eher die Gefahr mit sich, dass Dritte
diese "schiefstehende Rouletteschüssel" bemerken und Gewinne abschöpfen.
Schieflagen erkennen und diese zum eigenen Gunsten nutzen, sind halt zwei verschiedene paar Schuhe. Gegen ein Markt beherrschendes Kartell auf Dauer in Opposition zu bestehen, stelle ich mir ziemlich schwierig vor. Das wirst du, als Kaufmann, sicherlich bestätigen können
" />
LG
siggi