Kaufmännische Gedanken dazu
Bin weder Goldbug noch VT'ler und insofern vielleicht vorbelastet, aber als Kaufmann muss ich zu bedenken geben, dass eine Manipulation für den Manipulateur doch nur dann gewinnbringend sein kann, wenn es sowas wie ein Fixing gibt.
Das Fixing ist doch das Festlegen eines Referenzpreises, der dann als Maßstab für irgendwelche Ausgleichszahlungen gilt. Wer diesen Maßstab manipulieren kann, kann die Höhe dieser Ausgleichszahlungen beeinflussen. Ich vermute Mal, dass die Benachteiligten Goldproduzenten waren, die Vorwärtsverkäufe zur Finanzierung ihrer Betriebe machen mussten und die Begünstigten eben die finanzierenden Banken.
Eine allgemeine Manipulation des Goldpreises, auch noch fortwährend in die gleiche Richtung, brächte doch den Banken keinerlei Gewinn, woher denn? Vielmehr brächte das doch eher die Gefahr mit sich, dass Dritte diese "schiefstehende Rouletteschüssel" bemerken und Gewinne abschöpfen.