Migranten und Arbeitsunwillige sind nicht schuld an unserer Misere
Das Hauptproblem des Sozialstaates ist nicht der Migrant oder der Arbeitsunwillige, sondern die zunehmende Überalterung (Geburtenrückgang und hohe Lebenserwartung) sowie der aufgrund der zunehmenden Automatisierung schwindende Bedarf an Leistungsträgern.
Migranten hingegen sind in erster Linie ein kulturelles Problem, das vor allem darin besteht, dass wir zu schwach sind, unsere Werte durchzusetzen. Hier bin ich allerdings vorsichtig zuversichtlich, die Gesellschaft scheint sogar links der Mitte langsam aufzuwachen. Die Vermengung mit finanzpolitischen Betrachtungen verwischt allerdings dieses Hauptproblem und sollte deshalb mE gar nicht erst ins Spiel gebracht werden.
Arbeitsunwilligkeit wiederum ist ein Problem des Zeitgeistes bzw. der sich epidemisch ausbreitenden Arbeitsneurosen. Die Arbeit wird grösstenteils als Bürde und Leistung als Zwang erlebt und dient nebst dem Generieren eines Einkommens höchstens noch narzisstischer Selbstdarstellung und -befriedigung. Dabei ist dem gesunden Erwachsenen Arbeit genauso ein natürliches Bedürfnis wie dem Kind das Spielen.
Grüsse Nonpopulo
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Mich widern alle Ideologien an, egal ob sie von links oder rechts kommen, sie ignorieren die Natur des Menschen. (Claude Cueni, Script Avenue)
Blue Moon Baby