Der Gedanke drängte sich dabei sofort auf - wie nach dem verlinkten Rosenstock-Huessy: Vom Staat zum Stamm (Perlen aus Bayern

azur, Sonntag, 14.02.2016, 23:12 (vor 3651 Tagen) @ re-aktionaer2908 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 14.02.2016, 23:26

Hallo re-aktionaer,

genau dieser Gedanke drängst sich ja auf.

Wie auch bei dem o. g. Artikel, der in der jüngsten Ausgabe von TUMULT veröffentliche ist:

http://static1.squarespace.com/static/530b8d53e4b091b1a79671f2/t/56647807e4b08654627401... (dort auch die eben gegenüber Weinert erwähnte "4. Veränderung der jüdischen Frage*" - kann dem Autoren nicht in allem folgen, aber interessante Anregungen sind seine Betrachtungen allemal)

Es ist ja bestritten, ob es zu einer Massenzuwanderung und/oder -ansiedlung kommt. Dabei leben ja schon jetzt Millionen Migranten hier, die nicht schmal verteilt im weiten Lande leben, sondern meist zusammen in ihren Gemein- oder Nachbarschaften (um mal nicht die dabei üblichen englischen Begriffe zu verwenden). Wenn diese durch die Religion ihre eigenen Institutionen errichten, und weiter ihrem alten gemeinschaftlichen Kontext folgen, der sich auch aus dem Koran, aber auch den arabischen oder türkischen Sittlichkeitsbegriffen orientiert, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie sich wie eigene Stämme verhalten. Das Besondere ist, dass sich durch den hiesigen Islam eine Klammer für Migranten mit ganz verschiedener nationaler Herkunft bietet. Ob Türke, oder Marokkaner, oder Pakistani oder Afghane... (mal abgesehen von den vielen afrikanischen Ländern, in denen sehr viele Moslems aufwachsen, und aus denen hierher zugewandert wird).

Dachte auch beim Lesen der o. g. Artikels, dass das natürlich eine ganz eigene Erfüllung der von Dir genannten Vorhersage wäre.

Viele freundliche Grüße

azur


* wie an den Hep-Hep-Unruhen zu ersehen, kam Bayern dabei eine besondere Rolle zu.

Noch eine weitere bayrische Besonderheit:

"Perlmutt und Perlen aus europäischen Binnengewässern

Eine einstmals in Europa bedeutende Quelle hochwertigen Perlmutts hatte mit den Schalen der Perlaustern der Ozeane nichts zu tun. Die damals reichen Vorkommen einer ganz andere Muschelart aus den europäischen Binnengewässern war von überragender Bedeutung: die Europäische Flußperlmuschel (Margaritifera margaritifera). Dabei handelt es sich um eine besonders große Muschelart, welche über die letzten Jahrhunderte durch Umweltverschmutzung und rücksichtslose Überfischung fast ausgerottet wurde. Die Europäische Flußperlmuschel produziert zeitweilig auch phantastische Perlen. Viele europäische Adlige befanden sich über Jahrhunderte hinweg in einem regelrechten Perlenrausch. Die Perlen, nicht ihr vorzügliches Perlmutt, war der Fluch dieser besonderen Muschelart. Heute kümmert sich nur noch eine kleine (aber feine) Gruppe umweltbewußter Menschen um das Überleben dieser wenigen verbleibenden Flußperlmuscheln, welche vielerorts bereits längst ausgerottet sind. Kaum jemand ahnt heute, daß z.B. die Gewässer Bayerns noch vor wenigen Jahrhunderten bestes Perlmutt und feinste Perlen hervorbrachten."

http://www.austern.com/perlmutt.html (es gibt wohl auch Unweltinitiativen, welche die erwähnte Flussmuschel wieder förden wollen - wird in einem Artikel zum Thema erwähnt, habe aber noch nichts Näheres gefunden - siehe aber hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Flussperlmuschel#Heutige_Vorkommen_in_Deutschland - erstaunlich, oder? )

(durfte unlängst feststellen, dass ein Teil unseres Familiennamens aus der schweizerischen und bayrischen Sprache, und einer dort vorgenommenen Eindeutschung aus dem Lateinischen entstammt - man sehe es mir nach: mag solche Details)

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(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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