Glas noch halb voll oder schon halb leer?
Hallo Mercury,
ich gebe dir Recht, über dem Asyl-Tagesgeschäft (Schäuble freut sich, dass sein Bundesbank-Deal sang- und klanglos durchzugehen scheint: BuBa-Selbstmord http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/02/08/bundesbank-fordert-weitgehende-au... man nicht den weiten Blick für den Horizont verlieren.
Jedoch läuft unsere Debatte bereits nach der Devise "Glas noch halb voll - oder schon halb leer?" Dabei ist beides richtig.
Beispiel:
Selbstverständlich entsteht durch Ölverkaufseinnahmen, die nicht in Waffenerwerb gesteckt werden müssen, in den Ölländern Mehrkonsum. Diese Kosten sind zum Einen durch Mengenfertigung und Produktivitätsfortschritt aufzufangen - und stellen ja zum anderen beim Produzenten Mehreinnahmen dar. Mit denen dieser dann gerecht, d.h. arbeitnehmerfreundlich umzugehen hätte (Märkte ohne Regulierung sind bekanntlich keine, sondern freie Wildbahn).
Es kommt nur darauf an, gleichzeitig noch Wachstum und Ressourcenverbrauch im Auge zu behalten - übrigens auch beim Kapital!
Für Zinsen ist da kein Platz, das meine ich schon länger.
Also auch nicht für Anleihen! Beispiel:
Wohl aber für Beteiligungsfonds, die den Bürgern eine Erfolgsdividende ausschütten können: Und das mitzutragende unternehmerische Risiko solcher Beteiligungen sorgt dafür, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.
Wenn jeder Bürger an der Müllabfuhr seiner Stadtwerke beteiligt ist, werden wohl kaum an Silvester Mülltonnen in die Luft gejagt oder angezündet.
Das kann man auch kosmopolitisch hochrechnen. Aber ein weiter Weg dahin...
Gru?! Webmax