Ich denke, die Sorgen sind unbegruendet und die Alternativen waeren verheerend ...
Nun, das ist die Praxis. Ich halte diesen Vorgang aber GRUNDSÄTZLICH für rechtlich bedenklich.
Das kannst Du dadurch ausschliessen, dass Du Spediteure waehlst, die nicht zur Zollabfertigung zugelassen sind. Bzw. deine Lieferanten entsprechend anweist. Die werden Dich so daemlich angucken wie einen Autokaeufer, der darauf besteht, das Auto aber ohne Reifen geliefert zu bekommen ...
Aus meiner Sicht wäre es besser, wenn der Spediteur mir lediglich eine Zahlungsverpflichtung für den Zoll in die Hand drückt, die ich dann durch Überweisung begleichen kann. Dann fällt der Umweg über den inkasso-beauftragten Spediteur und damit auch die Provision für diesen weg. Damit wäre allen gedient.
Und wann moechtest Du Dein bestelltes Gut abholen und wo? Als "Mann vom Fach" (u.a. Speditionsberechtigung nach Gueterkraftverkehrsgesetz u.a.) kann ich Dir sagen, dass die (Aussenhandels-) Wirtschaft so vollstaendig zum Stillstand kaeme. Voellig. Und nix mehr frische Blumen aus Uebersee, kein Kaviar und keine CD-Player. Ueberhaupt fast alles ausser Mecklenburger Kartoffeln und Bibliser Spargel.
EDIT: Und die "Provision" (davon wird wahrlich keiner reich) ist ein TAUSENDSTEL Deiner Wartezeit beim Zoll, verguetet mit dem aktuellen Mindestlohn ...
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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