Freiheit oder Solidarität

Mercury, Freitag, 15.01.2016, 00:45 (vor 3658 Tagen) @ Zarathustra3432 Views

Hallo Zara!

Lachhaft. Die offene Gesellschaft ist das, was er anstrebt.

Vielleicht liegt das Missverständnis in den Worten und Perspektiven. Sicherlich mag es sein, dass Soros eine offene Gesellschaft anstrebt.

Leider ist diese offene Gesellschaft auch das Ideal des Neoliberalismus:
"Weiterhin verwenden Autoren das Wort in der Analyse eines bestimmten normativen Freiheitsverhältnisses des Individuums gegenüber Kollektiven, insbesondere in Bezug auf Freiheit als allumfassenden sozialen Wert, der durch Verringerung des Staates auf ein Minimum gefördert werde. Zu dieser Kategorie gehört zudem die Übertragung ökonomischer Prinzipien auf Lebensbereiche jenseits der Arbeit und wirtschaftlichen Tätigkeit."
(Aus Wikipedia, Hinweise auf Quellen dort)

Also ist er entweder ein Vertreter dieser Denkrichtung, oder selber ein nicht-verstehender-nützlicher-Helfer.

Denn das ist gerade das Übel an der Sache: Was die Einen für Freiheit halten, ist für die Anderen nur die Teilung einer möglichen Opposition. Was die Einen für eine offene Gesellschaft halten, ist für die Anderen eine barrierefreie Herrschaftszone.
Die Öffnung einer Gesellschaft im Sinn einer Individualisierung ist das Gegenteil von Solidarität und Gemeinsamkeit.

Also eigentich auch wieder nur eine West- und Ostkurvensache, in der sich das Schaf den Metzger aussuchen kann.

Grüße

Mercury

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