Hab' zwar keine Lust, mir ein blaues DGF-Auge zu holen ...

Vanitas, Dienstag, 24.11.2015, 22:33 (vor 3724 Tagen) @ nereus7368 Views
bearbeitet von Vanitas, Dienstag, 24.11.2015, 23:17

... aber Deine Recherche, werter nereus, ist von der Schlussfolgerung durchaus stichhaltig, wiewohl mir das Seiteneingangstür-Szenario imho für die Widerlegung der offiziellen Konstruktion des Bataclan-Terrors nicht so geeignet scheint. Da sind neben der minutenlang luftig dahängenden Schwangeren noch weitere fast "drehbuchverderbende" Auffälligkeiten zu erkennen, wenn das Video wirklich ein Doppelfake sein sollte (tatsächlicher Ablauf sowie visuelle Dokumentation).

Ich beziehe mich mal für meine A-priori-Analyse des Daniel Psenny-Videos auf das Original-Video aus dem Le Monde-Artikel von Samstag früh, dem 14.11., das ohne die nervtötende, suggestive und unpassend psychodelische Hintergrundmusik Deines verlinkten YouTube-Videos auskommt, dafür aber auch eine Spur klarer im Vollbild und vor allem mit der originalen Geräuschkulisse daherkommt.

http://www.lemonde.fr/attaques-a-paris/article/2015/11/14/daniel-psenny-journaliste-au-...

Mir ist schon bewusst, dass so eine nüchterne Analyse vielleicht nicht zu der Schrecklichkeit des Anlasses passt, aber die möglicherweise intendierte Schockwirkung des Videos soll ja gerade im Auge des Betrachters eine klare analytische Begutachtung durch die emotionale Blockierung und vielleicht auch Kompromittierung verhindern, denn hartgesottene Erstaufnahme-Polizeibeamte oder Gerichtsmediziner sind die Internet-Kunden des Le Monde-Artikels sicher nur in Ausnahmefällen.

Also beginnen wir mal mit den zwei Schwerverletzten/Leichen die ab min 0:41 von mehreren Helfern in einen Hauseingang links vom Videostandpunkt geschleift werden, von dem der Erste eine deutliche Blutlache mit Schleifspur hinterlässt, wohlgemerkt sicher 30m vom Hinterausgang des Bataclan entfernt.
Man sieht zwar nur von Diesem, wie er in der Gebäudeflucht verschwindet, aber ab min 1:04 schwenkt Psenny nochmal nach links die Straße runter und da liegt dann niemand mehr am Boden, insbesondere nicht der zweite weggeschleifte Mann mit grauer Hose und schwarzem T-Shirt. Aber dann, ab min 2:32, neuer Videoschwenk und oh Wunder, liegt genau derselbe gleichgewandete Körper wieder auf der Straße und wird von dem gleichen Helfer wie ca. 1,5 min vorher auf die andere Straßenseite geschleift. Ich will jetzt keinen billigen Zynismus aufkommen lassen, aber hat's dem nicht gefallen auf der linken Seite?

Dann zu den angeblich erratisch in alle Richtungen flüchtenden Entkommenden aus dem großen Hintereingang. Nicht alle flüchten schnellsten Weges davon, sondern manche haben alle Ruhe der Welt, bei offensichtlicher bestehender Bedrohungslage am Ausgang oder in der Nähe zu verweilen, ja sogar nochmals näher zu kommen, wie z.B. die Frau ab min 0:30 auf Höhe des Nebenausgangs. Vorher noch ein Mann ebenso neugierig auf Vorwärtskurs ... Oder wollen die Erste Hilfe leisten für die am Boden Liegenden?

Da wären sie vielleicht gar nicht benötigt worden, denn der genau in Straßenmitte liegende Mann mit dem weißen T-Shirt, er hebt ab min 1:36 mal den Kopf, schaut sich um, legt sich zurück, streckt dann den rechten Arm aus, hebt erneut den Kopf und kippt dann in die Ausgangslage zurück. Das könnte ja noch als Restmobilität eines Schwerverletzten durchgehen, aber ab min 2:10 wird das dann doch leicht irreal, denn der Typ zückt doch glatt seitlich am Boden liegend sein Smartphone (Display leuchtet) und zappt wohl sein Swat-Team an, wie lange der Bodeneinsatz wohl noch dauern soll, sry für den Sarkasmus ...[[sauer]]

Da ist die am Gitter hängende Schwangere ja noch glaubhafter, obwohl die abstützende Fußhaltung anatomisch bei dem direkt unter der Mauerkante liegenden und relativ tief innenlaufenden Gitterstäben fast unmöglich ist, da der Unterschenkel ja nicht nach vorne abgewinkelt werden kann. Wie man in so eine prekäre Situation als Schwangere freiwillig selbst im Panikmodus fast schon akrobatenartig kommen kann, das kann sich nur jemand (nicht)vorstellen, der sich das erste Mal am gesicherten Seil über einen Felsabhang zum Abseilen bereit gemacht hat...

Und dann die Rettungsaktion durch einen gewissen Sebastian wer?, der erst vom Nebenfenster außen stehend in das eigentliche Fenster steigt und dann ab min 2:22 die Schwangere mit einem schnellen Schlingengriff?? zu den Unterarmen oder etwas davon abstreifend aus ihrer misslichen Lage befreien wird, was aber im Video dann mit noch schnellerem Schwenk nach unten nicht mehr dokumentiert wird ...
Ach ja, der Sebastian ist eigentlich eine Frau, da mit Rock angezogen, oder aber eine Transe??? Wäre bei dem alternativen Bataclan-Publikum immerhin im Bereich des Möglichen.

http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Der-Held-aus-dem-Bataclan;art4306,3542506

Der wackere Video-Dokumentator Daniel Psenny macht sich ja noch heroisch selber auf den Weg nach unten und rettet einen am Bein verletzten Amerikaner, wobei er sich selber eine Kugel in der linken Schulter einfängt. Komisch, aber die zwar von gelegentlichen Schüssen aus dem Inneren des Bataclan begleiteten Hinterausgang-Flüchtenden waren gar nicht so auf volle Deckung und schnelle Flucht programmiert, da schwer traumatisiert wahrscheinlich ...

http://www.welt.de/politik/ausland/article149060906/Was-ich-im-Bataclan-erlebte-war-sch...

Nun noch ein Wort zum kleinen Hintertürchen, was im Video praktisch durch die fehlende Beleuchtung von oben (Straßenlampe als Einzige in der Straße defekt, was'n Zufall!) und den spitzen Aufnahmewinkel praktisch unsichtbar ist. Ab min 1:20 öffnet sich diese Tür tatsächlich, ein etwas hellerer Lichtschein von innen ist kurz zu sehen, ein Mann erscheint, dreht von sich aus gesehen schnell rechts ab, die Tür schwenkt zurück, der Lichtschein endet. Alles ganz normal für mich aussehend ...

Der heldenhafte Journalist Psenny hat für mich allerdings ein kleines Glaubwürdigkeitsproblem, aber da müsste ich auch von seinem Konterfei ausgehend ziemlich ad hominem weitermunkeln. Nach Pinocchio schaut seine Nase zwar nicht aus, aber respektabel ist sie schon in Form und Größe ... [[zwinker]]
Aber das muss nichts heißen, Cyrano de Bergerac oder Gerard Depardieu z.B. hatten/haben ja auch gewaltige Gesichtserker. Und weitere Schlüsse erübrigen sich wohl, da sei auch die mir gegenüber etwas ungnädige @Olivia vor ... [[zwinker]]

Übrigens ist Psenny ein begnadeter Pokerspieler, ich schätze mal nicht nur um Hosenknöpfe. Aber das nur nebenbei:

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=Daniel+Psenny+Poker

Bevor ich selber in dem Morast versinke, den ich vermeintlich vor mir sehe und jetzt wohlmöglich noch vergrößere, ein schneller Schnitt --- et zip!


Gruß Vanitas


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