Deutsches Demokratieverständnis 1917
Servus Olivia,
Die Presse macht mit. Sie produziert die dazu erforderlichen Fotos.
Regiert wird über die Presse und die speziell für dieses Projekt
produzierten Fotos. Die Opfer auf beiden Seiten kann man nur bedauern!
Nichts neues unter demokratischer Sonne.
"Das ganze politische Wahl- und Parteigeschäft ist in wirklich demokratisierten Staaten untrennbar verbunden
mit den Erscheinungen der "politischen Massenhypnotiseure, politischer Marktschreier und politischer
Schreckfabrikanten" mit einem Heer von "besoldeten politischen Sensationsmachern und gedungenen
Volksverführern", mit der Verwandlung der Tagespresse in ein Pandämonium zeternder, fürchterlich
lügender, verleumdender, frech übertreibender politischer Humbugmacher, denen Ehre, Wahrheit und
das Gemeinwohl gegen das Interesse, die Wahl gewisser Kandidaten durchzusetzen, tatsächlich garnichts
bedeuten", mit der Tatsache endlich, dass "auch diese modernen politischen Medizinmänner und Auguren
teilweise hilflose Opfer der von ihnen ertrommelten politischen Massensuggestion" werden. Diese Schilderung
der notwendigen Resultate der "Psychologie des Demokratismus" ist nicht etwa das Schreckbild, das
ein politischer Revolutionär entworfen hat, sondern sie entstammt der Feder des schwedischen Sozial-
demokraten Gustav F. Steffen, der die Demokratie in England und den Vereinigten Staaten von Amerika
charakterisieren will."
Quelle: Bismarcks Erbe in der Reichsverfassung, Dr. Erich Kaufmann, Professor der Rechte an der
Universität Berlin, Julius Springer Verlag 1917
Da hatten Deutsche noch Eier in der Hose.
Die Frauen auch.
Gruß
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