Der gute Keynes...
... hätte sich nie ausmalen können (selbst in seinen schlimmsten Albträumen), dass es mal eine Zeit gibt, in der es keine echten "Neuheiten" mehr gibt. Das heißt also, dass die entwickelten Produkte nicht "neu" genug sind, um sie einem effizienten Patentschutz zuführen zu können - wodurch auch eine Monopolisierung nicht möglich ist - und man daher der Billigkonkurrenz hilflos ausgeliefert ist..
Eben dies war in der Zeit bis in die 70er-Jahre noch völlig anders, daher auch die Hochblüte damals. 1975 markierte IMO einen historischen Wendepunkt in der Menschheitsgeschichte. Seither überwiegt die ANWENDUNG bestehender Technologien die ERFINDUNG solcher T.
Hätte man in der Zeit damals etwa eine Nullzinsphase mit 0.05% Leitzinsen gehabt, wäre die realwirtschaftliche(!) Inflation nicht zu bremsen gewesen. Die Hyperinfla hätte sich überschlagen, man hätte nicht gewusst, woher man die Arbeitskräfte nimmt, um die explodierende Güternachfrage zu befriedigen.
Wirtschaftspolitisch sollen niedrige Zinsen die Nachfrage nach Gütern
beleben.
Zitat/Wikipedia:
"Zum Keynesianismus gehören wirtschaftspolitische Ansätze, die darauf
ausgerichtet sind, die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen zu
steuern und bei Bedarf die Wirtschaft durch vermehrte Staatsausgaben und
durch expansive Geldpolitik zu beleben. Als Hochphase des Keynesianismus
weltweit gilt die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg (in Deutschland ab 1967)
bis in die 1970er
Vatapitta