Das Problem sind stets und immer die Verzerrungen ...
Genauso, wie "Investition" in Raumfahrt aus staatlichen Mitteln, d.h. letztlich durch Steuerhinterziehung (das ist das, was der Staat begeht, wenn er Steuern einnimmt, ohne sie im Sinne der Steuertraeger zu investieren) und Verschuldung, zu einer "Innovationsblase" fuehrt, fuehren vermeintlich niedrige Zinsen dazu, dass Dinge "finanziert" werden, die man bei Lichte betrachtet nicht und niemals mit Geld ausstatten wuerde, da sie keinen "Return on Investment" bringen.
Wer sich "Innovationen" wie Cargolifter oder Transrapid anschaut, oder auch die defizitaere Atomkraft, und dann dagegenhaelt, was voellig ohne (anfaengliche) Staats-Intervention und -subvention zustandekommt (Autos, Dampfmaschinen, Telefon, Roentgengeraete usw.), der sieht, wenn er denn will, die Unterschiede sofort.
Insbesondere sieht man, was von den jeweiligen Innovationen spaeter noch in Benutzung ist.
Dann gibt es ein paar Zweifelsfaelle, ich weiss, ich weiss, wie z.B. das aus dem DARPA-Net hervorgegangene Internet - bei solchen Dingen muesste man sich fragen, ob sie nicht auch ohne Staatseingriff entstanden waeren (nicht so und nicht zum selben Zeitpunkt, natuerlich, natuerlich). Aber "das" Internet haette es ggf. schon viel frueher gegeben - nur haben nationale Fernmeldeordnungen es (bei Androhung von Gefaengnis!!!) verboten, dass man an eine Telefonleitung was anderes anschliesst, als eben ein Telefon. Und auch das war fest angeschlossen und durfte keinesfalls gegen ein anderes ausgetauscht werden. Aber Fax, Anrufbeantworter Teletext, gar Computer an's Telefonnetz (vgl. http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=219993, letzte Absaetze) anschliessen - ab in's Kittchen! Erinnert sich bloss keiner mehr dran.
Daher, zur Frage zurueck: NEIN, Niedrigzinsen und Geldschwemmen nutzen nur bestimmten Gruppen voruebergehend und laehmen langfristig die Innovation.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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