Zur Psychologie der "Objektverschiebung" (edit.)
Verwandter Sachverhalt in der Soziologie: Konfliktumleitung ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Konfliktumleitung
"Die Konfliktumleitungstheorie besagt, dass Menschen nicht immer unmittelbar gegen den eigentlichen Konfliktanlass bzw. dessen Verursacher vorgehen. Unter bestimmten Voraussetzungen kommt es zu einer Konfliktverschiebung. Der Konfliktaustrag richtet sich dann gegen andere Inhalte oder Personen, die mit dem ursprünglichen Konfliktanlass nichts zu tun haben."
"Enttäuschung, Lüge, Hass, Gewalt - wenn aus diesen Zutaten Politik wird, entsteht Faschismus. In Deutschland ist es wieder so weit. Leider scheut sich die Nation, bei der Ursachenforschung tief genug zu graben ..."
Die gezeigte Gewalt gegen die Flüchtlinge ist das Ergebnis einer "Objekt- bzw. Konfliktverschiebung", da die Bürger des eigentlichen Aggressors und Urhebers des persönlichen oder erwarteten Notstandes "nicht habhaft" werden können .. nämlich der Politiker. Diese Verschiebung geschieht unterbewusst.
Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus»
Kann man es noch treffender ausdrücken?
Nein, so ist es richtig. Genauso kommen auch die Scheindemokraten und Volkszertreter daher: "Wir sorgen hier für Demokratie und bürgerliche Freiheitsrechte!"
Wo ist die Anklage, daß Merkel, Gauck & Co. nur noch im Sinne des internationalen Großkapitals Krieg gegen ihr eigenes Volk führen? Und ihre Propagandaschreiber ihr eigenes Volk als "faschistisch" verleumden, weil dieses Volk ENDLICH einmal aufbegehrt, endlich einmal anfängt, Fragen zu stellen, ENDLICH einmal anfängt, sich zu wehren?
Da die Bürger der eigentlichen Konfliktverursacher und Aggressoren (Politiker) "nicht habhaft" werden können (wegen deren Kontrolle über das Macht- und Repressionsapparat des Staates), um jeden einzelnen von ihnen zur Rechenschaft zu ziehen, vergreift mensch sich aus Ohnmacht an den Flüchtlingen, denen man eigentlich nichts vorwerfen kann. Sie kämpfen ums Überleben oder einfach nur um bessere persönliche Lebensumstände. Das ist legitim.
Sie müssen nun ungerechterweise die Wut der Bürger ausbaden. Mittel- und langfristig betrachtet, werden es wohl insbesondere "wir", das Pack (Volk), ausbaden müssen.
Eigentlich gehören diese Massen von Flüchtlingen dorthin, wo sie hergekommen sind, damit sie dort, in ihrer Heimat, für menschenwürdige Lebensumstände sorgen können, so wie sie es haben möchten. Nur akut persönlich politisch Verfolgte sollten bei uns Zuflucht bekommen.
Edit: Wie ist das bloß möglich, dass eine Handvoll Personen einem 80-Millionen-Volk ihren Willen aufs Auge drücken können? Hier liegt die Problemursache, hüben wie drüben. 80-Millionen Deppen unter uns?
Mit Gruß, Beo2
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