Ein unendliches Spiel
Aber es ist notwendig, daß alle abgelebten Formen, in denen keine
Entwicklung mehr möglich ist, verschwinden und die Geschichte von neuem
beginnt – auf einer verjüngten Erde und auf höherem Niveau.
Meines Erachtens befindet sich die Menschheit seit ihrem Erscheinen auf
Erden in grauer Urzeit auf einem Weg hin zu einem fernen Endziel, auf dem
sie sich zunehmend verfeinert und vergeistigt. Der Weg ist geprägt von
zyklischen Aufstiegen und Niedergängen, wobei das Leben der Hochkulturen
und der übergeordnete Zyklus von Atlantis bis in unsere Zeit womöglich
ihrerseits nur die Modulation eines viel größeren Lebenslaufs sind, der
die ganze Spezies betrifft.
Hallo Taurec,
naja, ich denke, dass die alten Hochkulturen der Ägypter, Maya usw. viel feiner
und vergeistigter waren, als die heutige Menschheit.
Das bedeutet, dass durch Entropie oder durch die Auflösung von wirklichen
Zielen, das Wissen immer mehr abnimmt. Wir können beobachten, dass unsere
Gesellschaft nicht von geistigen Größen geleitet wird, sondern zunehmend
von automatisierten, technologischen Prozessen, die immer komplexer
werden. Und damit immer sinnloser.
Vielleicht gibt es überhaupt keine lineare Entwicklung. Sowenig wie
es eine lineare Zeit gibt. Das würde bedeuten, dass die Menschheit sich
in einem Kreislauf befindet, der kein Ziel hat, außer der Möglichkeit des
Wachstums der Bewusstheit. Aber das ist nur eine Möglichkeit und kein
automatischer Prozess. Wird diese Möglichkeit nicht genutzt, verfallen
Zivilisationen und beginnen wieder als kleine Gemeinschaften. So wie die
verschiedenen Indianerstämme Amerikas aus Hochzivilisationen stammen,
die in kleine Gruppen zerfallen sind und dann praktisch fast ausgelöscht
wurden.
Ein unendliches Spiel.
Gruß
nemo