Lebenserwartung

Waldläufer, Samstag, 17.10.2015, 14:21 (vor 3755 Tagen) @ Martin2577 Views

Wenn ich aber von der anderen Seite her an diese Situation
herangehe...Angenommen, es gibt/ gäbe eine Beeinflussung von dem US,

die

Jahre später erst zum tragen kommt, wie wollen Sie das dann beweisen?


Wenn es um eine Einzelperson geht würde ich erst mal gar nichts
unterstellen. Aber gerade Effekte mit geringster
Eintrittswahrscheinlichkeit und auch noch zeitverzögert lassen sich kaum
nachweisen, und wenn, dann nur mit exorbitant hohen Fallzahlen. Und bei
hohen Fallzahlen und großer zeitlicher Verzögerung steigt auch die
Wahrscheinlichkeit, dass ganz andere Ursachen für ein bestimmtes Ergebnis
existieren. Dazu gehört nicht nur Drogenkonsum. Dazu gehören alle
möglichen Dinge des täglichen Lebens, aber auch beispielsweise der Trend
zu Kaiserschnitten, oder aber die Möglichkeit auch noch 6oog-Babys
durchzubringen. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Deshalb gibt es
sogenannte epidemiologische Studien, mit entsprechenden
Unsicherheitsfaktoren.

Schon klar, dass man von einer Einzelperson nicht auf ein großes Ganzes schließen kann. Aber, in den mir bekannten Fällen sind von 4 Kindern, die viel beschallt wurden, 3 Kinder, die fast nicht reden können (bis auf ganz wenige Wörter) Alle 4 Kinder sind ansonst voll fit: sie fahren mit Spielzeug-Autos, spielen mit Puppen, bauen Türme aus Spielsteinen, zeigen auf Gegenstände/ Tiere in Bilderbüchern, alles ok, nur reden können sie nicht. Ich hatte noch einen anderen Artikel gelesen, den finde ich grade nicht und muss auch gleich los, da war geschrieben von einer möglichen Beschädigung der Neuronen/ Nerven.

Glauben Sie mir, komisch finde ich das schon.

...Noch steigt m.W. die Lebenserwartung. ...

Kann man da ganz sicher sein? Klingt ein bissel wie Gewinnerwartung...[[ironie]]
Lebenserwartung ist nur eine Hochrechnung. Und, kommt drauf an, wer sie macht (Rentenversicherung, Lebensversicherung usw. ) Sie fällt immer ein wenig anders aus.

siehe hier: http://www.finblog.de/sterbetafeln-versicherer-rechnen-anders/

--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)

Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg


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