Dokumentation der physikalischen Kompetenz einer Heilpraktikerin ..
und vielleicht so manchen Mediziners.
Die Dame bleibt eine überzeugende Argumentation schuldig, der Verweis auf den Zeit-Artikel ist eher eine Katastrophe.
Wer mit einem für Menschen gedachten Ultraschallgerät Mäuse schallt und daraus Rückschlüsse auf den Menschen ziehen will hat einen Schmarren. Gewebe dämpft Ultraschall mit ca. 1dB/cm und MHz. Wenn bei bildgebendem Ultraschall also beispielsweise mit 10 MHz gearbeitet wird, dann bedeutet das, dass ein Mäuseföten mit ca. dem 100.000 fachen Schalldruck gegenüber einem in 10 cm tief gelegenen Menschenföten beschallt wird. Dazu kommt, dass keine dem Menschen vergleichbare Gewebemasse vorhanden ist, auf die sich die thermische Energie verteilt. Was also soll man aus einer solchen Untersuchung lernen?
Zu den 'großen' Gefahren einer Sonographie zur Durchblutungsmessung fehlt jegliche Begründung. Im Übrigen wird diese in der Regel recht selten eingesetzt, nur bei entsprechender Indikation.
Und wenn ein Fötus bei einer Untersuchung zu strampeln beginnt, dann kann das einmal Zufall sein (ab der 20. SSW strampelt er eh alle ca. 30 Minuten), kann es sein, dass er auf eine Reaktion der Mutter reagiert (das Ultraschallgel ist nämlich meist kalt, oder die Mutter ist aufgeregt).
Aber, woher sollen Heilpraktiker etwas wissen?
Durch Zufall bin ich auf nachfolgendes PDF gestoßen:
Gefährden die Wunder der Technik das Wunder des Lebens?
http://heilpraktiker-wenzel-reim.de/wp-content/uploads/2014/05/Rundbrief-05_2014-Ultras...