Inhalt meines Kommentars in verschiedenen Foren
Paßt hier dazu, auch wenn die eine oder andere Aussage auch hier schon mal gefallen ist:
Wieder mal was zum Nachdenken:
Kurzer Mailverkehr zwischen zwei Bekannten aus Hamburg. Der eine ist schon seit Längerem weggezogen, der andere lebt noch dort mit seiner Familie, Frau und Kindern, hat ein wunderschönes Haus und ist Rentner.
Derjenige, der seit längerem schon weggezogen ist, wünscht dem Hamburger ein schönes Wochenende und fragt gleichzeitig, ob der Schneeschieber schon bereit liegt. Die Wettervorhersagen kann man ja – egal an welchem Ort – abfragen.
Die Antwort des in Hamburg Lebenden hat mich sehr nachdenklich gemacht:
„moin, nicht nur Schneeschieber auch Kalaschnikows bei den zuständen hier. wenn es so weitergeht gibt es bald Bürgerkrieg hier.die Asylanten prügeln sich nicht nur untereinander sondern gehen schon auf polizisten los.in dem alten Globetrotter Gebäude sind schon 1500 Flüchtlinge untergebracht und laut Feuerwehr sollen in den umliegenden Lagerhallen bis zu 10000 untergebracht werden. dann hier eine strasse weiter 43 unbegleitete minderjährige aus der feuerbergstrasse.die leute in der Nachbarschaft fangen an sich zu bewaffnen
habe über Facebook kontakt zu einer frau die vor 12 jahren nach Paraguay ausgewandert ist und wir überlegen auch abzuhauen hier.
gruss und schönes wochenendeâ€
Hintergrundinfos:
Die Feuerbachstraße 43 war als Anlaufstelle für Jugendliche mit Problemen gedacht.
https://www.hamburg.de/behoerdenfinder/hamburg/11260432/
Seit einiger Zeit hat man anscheinend dorthin auch jugendliche kriminelle Immigranten verfrachtet, weil man woanders keinen Platz hat.
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/minderjaehrige-unbegleitete-fluechtlinge-sc...
Da das aber immer mehr zum sozialen Brennpunkt für die Anwohner wurde und die Zustände nicht mehr tragbar waren, versuchte man, Ausweichmöglichkeiten für diese kriminellen Immigranten-Jugendlichen zu finden. Abschieben kan man sie ja nicht, - so heißt es.
http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Feuerbergstrasse-Fluechtlinge-sollen-ausziehen,fe...
Was macht mich dabei so nachdenklich:
Wer nimmt sich das Recht heraus, Leute aus dieser Gegend (und das ist ja nur ein Beispiel, - „Feuerbachstraßen“ gibt es viele in Deutschland) durch völlig undurchdachte Maßnahmen, durch Behördenwillkür und andere Maßnahmen zu vertreiben. Leute, die ein Leben lang dort in Frieden gewohnt haben, ihre Steuern bezahlten, ihrer Wahlpflicht nachgekommen sind und ihre Kinder dort aufgezogen haben. Wer sind denn diese Politiker, die einfach als „Kollateralschaden“ in Kauf nehmen, dass diejenigen, die Jahrzehnte dort gelebt haben, diese Zustände nicht mehr aushalten und sich mit dem Gedanken tragen, die Koffer zu packen. Für immer.
Ich kenne jemanden aus meiner Verwandtschaft, der ein Haus verkaufen will, das ihm zu groß geworden ist. Die Angebote waren bislang mäßig, die Immobilienpreise waren nicht so sehr attraktiv. Trotzdem ist er seit einiger Zeit ausgezogen und das Haus steht leer. Damit man es bei entprechender Gelegenheit sofort verkaufen kann, - weil es bezugsfertig ist.
Nun kommt das Angebot der Stadtverwaltung, - die Immobilien zur Unterbringung für die Immigranten sucht. Geld ist ja da, - woher, das weiß ich nicht, - vorher hatte man Probleme damit, die Finanzierung für die Straßenreparatur aus dem letzten Winter auf gesunde Beine zu stellen.
Zurück zum Verkauf der Immobilie: Die Nachbarn, die jahrelang mit dem ausgezogenen Besitzer der Immobilie in gutnachbarschaftlichem Verhältnis gelebt haben, beschworen den Hausbesitzer, ja nicht auf die Idee zu kommen, das Haus an die Stadtverwaltung zu verkaufen. Ihre Flüche, Verwünschungen und sonstige Hasstiraden würden den ehemaligen Nachbarn sein Leben lang begleiten. Niemand hätte ein Interesse daran, dass sich hier irgendwelche chaotischen Muslime einnisten.
Jetzt stellt sich die Frage, - wie der Hausbesitzer entscheidet. „Hinter mir die Sintflut“, und „pecunia non olet“, oder überwiegen doch die Skrupel, den ehemaligen guten Nachbarn da kein Kuckucksei ins Nest zu setzen? Kommt denn niemanden zu Bewußtsein, welchen sozialen Sprengsatz man da in die Wohngebiete legt? Will man denn auf „Teufel-komm-raus“ wirklich einen Bürgerkrieg provozieren?
Schließlich gärt es ja nicht nur in irgendwelchen untergordneten Wohnvierteln oder Industriestadtteilen. Nachdem die Bezirksvorsteher die Anweisung von Bürgermeister Scholz (Flüchtlinge müssen auch in den reichen Stadtteilen untergebracht werden) umsetzen müssen, häufen sich dort die Probleme. Bürgerproteste, Klagen der Anwohner, usw.
z.B. vom 23.8.2015:
http://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg/asylheim-im-viertel-der-super-reichen-31957...
und die Entwicklung weiter kommentiert von der selben Quelle am 12.9.2015:
http://www.bild.de/regional/hamburg/hamburg/neue-details-in-sachen-alster-asyl-42544340...
Eine andere Stimme:
http://www.pi-news.net/2015/07/hh-keine-fluechtlingsheime-in-nobelvierteln/
Schließlich einigte man sich mit den Anwohnern angeblich auf einen Kompromiß mit dem Kerninhalt, dass die Anzahl der Flüchtlinge sowie die „Betriebsgenehmigung“ dieser Einrichtung auf 10 Jahre begrenzt wurde:
http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Sophienterrasse-Fluechtlinge-koennen-kommen,sophi...
Wir haben Datenschutz, - man kann wohl kaum die Adressen der Mächtigen und der Politbonzen in Hamburg analysieren und zuordnen . Aber es würde mich nicht wundern, wenn gerade diejenigen, die sich politisch ins Zeug legen, damit in Hamburg auch genügend viele Immigranten untergebracht werden können, auch in diesen Nobelvierteln wohnen und auf der anderen Seite – vielleicht nicht persönlich, sondern durch Mittelsmänner - sich am Bürgerprotest dagegen beteiligen.
Es war ja schon immer so, dass niemand was gegen Asylbewerber, Windräder und Stromtrassen hat, solange sie weit genug weg sind vom eigenen Wohnsitz. Aber es gibt auch viele berechtigte Einwände, weil man dann in solchen Stadtteilen auch als jahrzehntelange vorheriger Anwohner einfach nicht mehr leben kann.
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Stimmung-in-Fluechtlingsunterkunft-explosiv,flue...
Das, was im nachstehenden link bei den Roma beschrieben wird, - es trifft nicht nur für diese Volksgruppe zu. Die hier genannten Gründe, nach Deutschland zu emigrieren, sind genauso für die Schwarzafrikaner wie für die Völker aus dem Nahen Osten gültig.
http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-30010/report-die-armut-kommt_aid_931446.html
Wenn sich dann zunehmend die Einheimischen mit Auswanderungsgedanken tragen, so stehen hier eine Menge von Hindernissen im Raum.
Ein ausgewanderter Hamburger dazu:
In meinem Bekanntenkreis sind etliche Bürger, die sofort abhauen würden, sofern sie könnten. Die Gründe, warum sie nicht wegkönnen, sind mannigfaltig und privater / familiärer Natur, und zudem abhängig von den teils scharfen Einreisebestimmungen in anderen Ländern. Wer kein Startkapital und keine laufenden Einkünfte hat oder entsprechendes Vermögen, der kann auch als Single nicht weg. Es gibt noch ganz andere Gründe, weswegen man in einem anderen Land keine Aufenthaltgenehmigung bekommt.
Sollte es das sein, was man bewirken will? Die eigenen Leute aus dem Land zu ekeln? Wurden die Politiker dazu gewählt? Was denken sich die Verantwortlichen überhaupt dabei?
Fragen über Fragen. Aber ich habe keine Antwort darauf.