Beschleunigen oder bremsen? (edit)
Hallo Zara,
es steht gewiss außer Frage, dass die Migration von Massen eine Begleiterscheinung des Systems ist. Im Kleinen (Land->Stadt), wie im Großen (arm->reich).
Dennoch ist auffällig, dass jetzt und schlagartig die Tore nach Zentraleuropa geöffnet werden.
Auch, wenn man die zwangsläufige (Folgeerscheinung) Migration nicht lösen kann - man kann sie bremsen oder beschleunigen.
Wenn entsprechender politischer Wille vorhanden ist, ist man sonst auch nicht gerade zimperlich, ein abschreckendes Exempel zu statuieren und die Kunde davon medial in die letzten Ecken der Welt zu tragen.
Das Aussprechen einer expliziten und wiederholten Einladung ist das Gegenteil davon. Das stellen sich mir ein paar Detailfragen jenseits der Anerkennung des systematischen Problems.
Z.B. Warum jetzt? Warum per Ansage "ohne Obergrenze"? Wem nützt es? Welche absehbaren Entwicklungen sind von wem gewollt und welche Folgen sind nur Kollateralschäden?
Mir sind VTs egal, mir persönlich geht es um meine mittelfristige geographische Positionierung. D, Europa, Südhalbkugel? Wenn ich mittelfristig eine Perspektive sehe, bleibe ich sehr gern hier; wenn ich allerdings feststellen muss, dass ich mich hier auf 25 Jahre Niedergang / allgemeine Verarmung / ungemütliche Zeiten einstellen muss, dann ziehe ich es vor, dem nicht persönlich beizuwohnen und stattdessen das sinkende Schiff einfach zu verlassen.
Beste Grüße,
Positiv
edit: Die demografische Erklärung konnte mir bisher noch niemand schlüssig darlegen. Damit das aus Sicht der Machthalter Sinn macht, müssen ja irgendwann neue verwertbare (steuerzahlende) Arbeitssklaven bereitstehen. Wie es dazu kommen soll, erschließt sich mir noch nicht.