Aber nicht mit einem Illusionsporno

Kurz_vor_Schluss, Dienstag, 22.09.2015, 09:28 (vor 3780 Tagen) @ Ashitaka3442 Views

Konichiwa,
Deine Beschreibung des Angstpornos war wie gewohnt luzide und klar – tatsächlich müssen wir sehr, sehr aufpassen, nicht dem Angstporno zu verfallen – so groß die Versuchung auch ist. Die Schachfiguren, die da grade zu uns kommen, sind keine Monster, sondern Menschen, sind keine Kannibalen, sondern ebenso (etwas pathetisch ausgedrückt) Kinder Gottes wie wir.

Die Aufgabe, angesichts der vollkommenen Negierung kritischer Stimmen, wirklicher nationaler Interessen und das pathologische mediale Einprügeln auf jedwede abweichende Meinung in Form einer Rassismus-Keule macht es schwer genug, nicht in große Wut zu verfallen.

Denn wie sollte man sonst reagieren, wenn einem zu allen (rationalen) Gegenargumenten hinsichtlich Kultur, Arbeitsmoral, Ausbildung, Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt, Sozialverhalten, Religion etc. nur Unausgegorenes – Un-Sinniges entgegengeblubbert wird? „Wir schaffen das“! – „Alle sind willkommen“ – „Deutschland braucht Zuwanderung“.
Blablabla – erinnert an 1943. Da wollte man es auch schaffen.

Was schon vollkommen unter den Tisch fiel – irgendeine nationale Regung zu formulieren – kein einziger von Gegnern oder Befürwortern benutzt noch Worte wie „deutsches Volk“, „deutsche Seele“, „deutsches Wesen“ – alles ausgeschüttet, verbrannt, vertilgt. Warum sollten sich Leute in ein Nichts integrieren?

Der Koran ist streng und klar. Auch eine nationale Identität mag anziehend wirken. Aber genau die gibt es bei uns schon lange nicht mehr. Wie mir mal eine Frau aus Ghana so treffend sagte: Warum soll ich Euch Deutsche achten? Ihr achtet Euch doch selbst nicht.
Der Plan wird also durchgezogen, es wird nicht mehr im Gleichschritt marschiert, aber dafür gleich gedacht – Abweichler werden zunehmend streng bestraft werden.

Das hier ein enormes Verbrechen an beiden Seiten geschieht, haben andere schon erwähnt. Man täuscht die einen so wie die anderen – um sie sich am Ende zerfleischen zu lassen. Perfekter Hassaufbau.
DT, Olivia u.a. haben es so gut beschrieben – die Neuen brauchen klare Vorgaben, klare Anweisungen – stattdessen – nichts: Nur die Angst, die armen Wesen könnten von den überall drohenden Rechtsradikalen angegriffen werden. Nachdem der Pressesprecher der European Homecare GmbH mir lang und breit von den Gefahren von rechts erzählt hatte, fragte ich ihn, wie viele seiner zigtausenden von Flüchtlingen schon von Rechtsradikalen verprügelt oder anderweitig körperlich angegangen worden wären? Keine, sagte er.

Der Fokus so einseitig auf der Gefahr durch die Deutschen muss ja böse Gedanken nach sich ziehen. Und es wäre so wichtig, sich als Volk zu fragen: Wollen wir das? Wollen wir diese Form der Zuwanderung (die sie faktisch ist)? Findet auch nicht statt. Ein besetztes Land bückt sich und lässt alles mit sich geschehen.

So oder so – daraus kann nichts schönes entstehen Ashitaka – wäre der gute Wille noch so groß, alle integrieren zu wollen – es bliebe trotzdem ein Verbrechen, denn es wäre die endgültige Vergewaltigung eines (unseres) Volkes. Vergewaltigung heisst ja, jemanden die Vereinigung aufzuzwingen.
Nichts anderes geschieht hier – es wird uns aufgezwungen. Die Schuldigen sind nicht die armen Menschen, die zu uns kommen – sie sind aber auch nicht das Heil, das uns aus der demographischen Falle rettet. Eher der Impuls, uns in Armut und vielleicht auch Chaos stürzen zu lassen.

Die wahren Schuldigen hocken weit fort und weit oben. Beraternetzwerke, Ashitaka? Glaubst Du, da wo Du hingehst, wird es keine geben? Vorsicht – das ist ein Illusionsporno. :-) Bleibe doch hier im Lande – es wird unangenehm werden, roher, brutaler, zerrissener und ärmer. Das ist nicht mehr zu vermeiden.
Aber wie Taurec treffend sagte: Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch. Und es braucht dafür kluge Köpfe. Denk an das Bild vom Wald – manche Bäume werden überleben.
Beste Grüße
K_v_S

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Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Karl Valentin


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