Der Furcht vor dem Unbekannten mit kritischem Geist entgegen treten!
Nicht dem Unbekannten entgegen treten, sondern der eigenen Furcht!
Sonst sind wir bereits verloren, nicht weil überrannt werden (der Angstporno schlechthin), sondern weil wir uns selbst aufgeben.
Das Problem ist, dass die Furcht, welche hier instrumentalisiert wird, aus den selben Organen (bzw. Empfängerstellen) zu tage gefördert wird, wie die Furcht der liberalen Roten vor der Verurteilung durch die tolerante Masse, seine Meinung frei zu äußern.
Hier wird auf übelste Art & Weise konsumiert, werden Millionen Schicksale, die unser Miteinander auf Jahrzehnte verändern werden, menschenverachtend dämonisiert und als Todesbringer Europas vermarktet. Und es fallen immer mehr Menschen, wie ich bereits gewarnt habe, auf diese psychologische Gefangenschaft der Aufklärung und - überhaupt - einer Verhinderung der einzigen Grundsteinlegung für Veränderungen herein.
Hass, Angst, Furcht in verträumt-versorgter Behutsamkeit!
All diese Energie, die diese vor der Islamisierung warnenden Organisationen aufwenden, reißt uns zunehmend den Boden unter den Füßen weg, lässt uns nicht mehr im Gleichgewicht stehen um ein klares Bild der Kriegsgeschehnisse, der diese Höllenherde zu verantwortenden Strategen und profitierenden Staatsgewalten zu zeichnen. Das ist perfekt und wird wie bereits angedeutet im plötzlichen Faschismus der Millionen enden! "Ab in eure Laufbahnen ihr Lämmer, lauft los und fresst euch selbst!"
Nein, ich plädiere für eine Verbreitung ernsthafter Hinterfragungen und Ablehnungen dieser stinkenden Versimplifizierung von millionen Schicksalen und Ursachen, die die Menschen zu uns treiben. Hier gibt es einige, die Acht geben, die vor diesem Blödsinn der Waffenlieferung an Flüchtlinge und dem Versuch einen Gotteskriegeransturm zu suggerieren frühzeitig gewarnt haben, die sich aber eben sehr wohl kritisch mit den Lösungsansätzen des Bundes und der Länder beschäftigten wollen; um der humanitären Krise Herr zu werden, um in absehbarer Zeit eine Antwort auf die Frage "Wie sollen wir Fremden untereinander das zusammen mittel- bis langfristig schaffen?" zu bekommen.
Es braucht Ansätze, keine Urteile! Wie schafft man es der Krise zu begegnen, wenn 1. die Grenzen geschlossen werden oder 2. jedes Jahr weitere 1 - 2 Millionen Einwanderer (Tendenz deutlich steigend!) herein gelassen und humanitär/finanziell versorgt werden wollen? Ist die Blockade das Ziel (wenn ja, mit welchen Folgen) oder ist die Grenzöffnung beizubehalten (dann bitte schleunigst mit finanziellen und sozialen Strukturen, die zahlreichen Millionen Menschen Hilfe bieten!)? Und bitte dabei nicht die Diskussion darüber vergessen, ob wir die nationale Sozial- und Sicherheitspolitik gegen eine europäische Ordnung einzutauschen bereit sind. Die Diskussion fehlt nahezu vollständig, da alle so tun, als würde die Krise die EU auseinander reißen. Das Gegenteil ist der Fall, in der Krise können die grundlegenden
Strukturen (finanziell, militärisch, polizeilich, sozial) im Beschleunigungsmodus zusammenwachsen!
Wer stellt die Frage, ob das richtig ist? Die Quotenverteilung ist ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Wie bereits jemand anders hier bzgl. der Angstzyklen erkannt hat: "I see u in 25 years"! Wer etwas von diesen Zyklen ahnt, der wird nächstes Jahr rund um die Uhr zu tun haben, sich gedanklich zu ordnen. Wer aber nichts von den strategischen Erweckungen und Rückschlägen wissen will, wer einen Feind in den Millionen Flüchtlingen zu erkennen glaubt, der ist psychisch bereits jetzt verloren und wird nie wieder auf die geistigen Beine kommen, um sein Leben in den Griff zu bekommen. Man muss sich nur dabei beobachten, wie bereits jetzt das Dauerthema den Verstand vernebelt, zum Urteil zwingt.
Vor diesem teuflischen Faschismus, der uns binnen Wochen wie ein Virus vergiften kann, habe ich schon gewarnt. Und die Veränderungen unseres Miteinanders haben außerhalb der Wohnstuben noch gar nicht angefangen, werden derzeit nur in geistigem Ruhestand (Leere) hochdimensioniert und bereits als begrüßter Untergang des Abendlandes gepredigt.
Ich schäme mich einfach und werde das meiner Familie wohl alles durch eine Ausreise ersparen. Mit Moral und Mut muss mir hier niemand kommen. Noch glaubt niemand daran, dass die eigenen Kinder des Hasses wegen töten lernen. Noch verleiten Worte wie die meinen zum Schmunzeln, sieht man doch überall linksliberale Dreitagebärte und kinderlos glückliche Frauen hinter schwarzen Brillengestellen nach einer dankbaren Aufgabe im globalen Ansturm suchend, der Willkommenskultur beiwohnend, die Flüchtlinge knuddelnd und liebend. Fehl die Danksagung, dann sind es ganz schnell Dämonen und Betrüger.
Wer rausgeht und die medial erweckte Vorstellungswelt (das Hyperreale) hinter sich lässt, der trifft bereits jetzt auf Ablehnung und gefesselt Unverständnis. Wie stellt man sich das denn vor, wenn erst einmal das eigene finanzielle und derzeit noch freiheitlich-sichere/eigentümliche Dasein bedroht wird?
Ich erinnere nur mal, zu was ein verkackter Bahnhof im Stande war. Zu was werden wir an hunderten Bahnhöfen, Lagern und Unterkünften bereit sein, wenn es ans Eingemachte (Unterbringung und Versorgung von 5-10 Millionen fremdsprachiger Menschen ohne Gewissheit, weil im Stich gelassen) geht? Hebesätze auf 800% hoch, 50% Rentenkürzungen und Kassenbeiträge, die Zuzahlung bei jeder Untersuchung fordern? Ja, das wird euch alle betreffen und jeder wird auf seine Art & Weise darauf reagieren.
Nein, wir erwecken deshalb lieber jetzt schon den Hass, rufen nach einem neuen Führer (ganz ohne Ansatzsuche) und veralbern den aufklärerischen Geist dieses Forums durch abartig ideologischen Schund der US-Thinktanks.
Welchen Weg wird dieses Forum beschreiten?
Sind wir von der Furcht befangen und geleitet oder von der Furcht befreit und durch den Willen der Ansatzsuche/Aufklärung angetrieben?
Entscheiden wir uns bitte!
Ashitaka
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Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.