Flüchtlinge - Alternativroute über Kroatien
"Sie können durchreisen“
Nach Kroatien erwägt auch Slowenien, ankommende Flüchtlinge in Richtung Österreich und Deutschland weiterreisen zu lassen. Der kroatische Innenminister Rannko Ostojic habe mit seinem slowenischen Amtskollegen gesprochen, teilte die Zagreber Regierung am Mittwoch auf Twitter mit: „Wenn es nötig ist, werden wir Korridore errichten.“
„Wir werden vor allem die Interessen und die Sicherheit Kroatiens im Sinn haben, aber wir werden nicht unsere menschliche, christliche Seite vergessen“, sagte der sozialdemokratische Ministerpräsident. Welche Hautfarbe oder Religion die Ankömmlinge hätten, sei nicht wichtig. „Diese Leute sind da, es sind Frauen, Kinder und Männer, die leben und etwas erreichen wollen.“ Es seien jedoch Menschen, die nicht in Kroatien leben wollten, so Milanovic.
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Deutschland erwartet Tausende Menschen
In Deutschland laufen unterdessen die Vorbereitung für die Aufnahme weiterer Flüchtlinge, die über Österreich einreisen. Am Dienstag kamen nach Angaben der deutschen Bundespolizei mehr als 6.000 Menschen in Bayern an. Für Mittwoch werde ebenfalls mit einer vierstelligen Zahl an Migranten gerechnet, hieß es.