Innere Zusammenhänge

Monterone, Samstag, 12.09.2015, 20:36 (vor 3787 Tagen) @ Monterone5903 Views

Jean Raspail, Das Heerlager der Heiligen, 1973:

"Bei der Invasion in der Normandie gab es den längsten Tag. Bei
der jetzigen war es der kürzeste. In fünf Minuten war alles vorbei.
Wenn der Schock am Strand zusammen etwa zwanzig Tote verursachte,
so kann man keinesfalls von einer Schlacht sprechen, auch
nicht von einem Kampf, nicht einmal von einem Zusammenstoß.
Zweifellos war es der totalste, am wenigsten mörderische Krieg
der Weltgeschichte. An was sich die wenigen westlichen Zeugen
erinnerten, die später den Historikern zur Verfügung standen, war
der Geruch. Sie hatten dafür nur ein Wort: »Es stank! Es war nicht
auszuhalten, so stank es!« Nachdem diese Million Männer, Frauen
und Kinder, die seit Kalkutta im Dreck und im Kot lagen, sich auf
den Decks erhoben und alle, die im Innern des Schiffsrumpfs geschwitzt
hatten und durch Urin und Ausdünstungen der Unterernährten
eingeweicht waren, sich jetzt auf die Treppen stürzten
und der Sonne entgegenstürmten, wurde der Gestank so stark,
daß man glaubte, ihn greifen zu können. Und da noch ein starker,
heißer Wind aus dem Süden, als Vorbote eines Sturms, auftrat,
war es, als ob ein verwestes Monstrum mit aller Kraft seiner faulen
Lungen aus offenem Mund blasen würde."

Schon vor 42 Jahren war es intuitiven Menschen klar, daß zwischen der alliierten Invasion vom 6.6.1944 und einer irgendwann über Europa hereinbrechenden Migrantenflut ein innerer Zusammenhang besteht.

Raspails Schilderung des infernalischen Gestanks, das Fäkalische, paßt meiner Meinung nach noch besser zum Wesen von Transatlantik-Imperium, Demokratie und westlicher Wertegemeinschaft.

Monterone


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