Flüchtlinge als Eigenheimrisiko - den Debitismus in seinem Lauf...
Guten Abend an Alle,
heute ging mir ein Link zu einer Immobilie zu, welche zwar nicht die
Kriterien erfüllt, die ich mir für das Alter wünsche, aber der Preis ist
so gut, dass ich mir die Mühe machte, mal näher hinzuschauen.Zuerst das Objekt - unter 100.000 für ein Haus mit fertigem Geschäft,
Innenhof und weitere 2 Wohneinheiten.
Hallo modesto,
hier ein Link übernommen aus dem Ketzerforum:
http://www.geolitico.de/2015/08/16/fluechtlinge-als-eigenheim-risiko/
Darin heißt es:
Klauseln der Banken
Die Rede ist von befürchteten oder gar offensichtlichen Wertminderungen kreditfinanzierter Immobilien, etwa ausgelöst durch kommunal organisierten Zuzug von Neubürgern in größerem Umfang.
Wer die Kreditbedingungen oder AGBs von Geschäftsbanken, Sparkassen oder Volks- und Raiffeisenbanken sehr aufmerksam analysiert, wird einschlägige Bestimmungen unter dem Begriff Verstärkung von Sicherheiten  in der Fachterminologie als Nachbesicherungsklauseln bekannt  finden.
Und weiter, als hätte jemand dottore gelesen:
Wie bereits vielfach beobachtet, verliert der Standort aus der Sicht weiterer vorurteilsbelasteter Häuslebauer oder Investoren an Attraktivität und der bisherige Marktwert besagter Immobilie sinkt ab.
Liegt der Wertverlust bei nur 10 Prozent, würde das Einfamilienhaus nur noch einen Wert von € 450.000 repräsentieren, bei 20-prozentiger Abwertung verblieben € 400.000, usw.
Als Folge wird das finanzierende Institut von ihrem Kunden eine Nachbesicherung verlangen, um den 30%-igen Eigenkapitalanteil weiterhin aufrecht zu erhalten
[30% aus € 450.000 entsprechen € 135.000, 30% aus € 400.000 ergibt € 120.000].
Zahlen, zahlen, zahlen…
Da in aller Regel während der Anfangsjahre einer üblichen Immobilienfinanzierung kaum Tilgungseffekte eintreten, wären unsere Eigentümer bei einem 10%-igen Wertverlust der Immobilie mit einem Nachschuss von € 35.000 [neuer Wert: € 450.000 abzüglich € 135.000 (30% Eigenkapital) = € 315.000, Differenz zur aktuellen Kreditvaluta von 350.000 = € 35.000] konfrontiert.
Bei 20%-igem Wertverlust wären es sogar € 70.000 [neuer Wert: € 400.000 abzgl. € 120.000 (30% Eigenkapital) = € 280.000, Differenz zur aktuellen Kreditvaluta von € 350.000 = € 70.000].
Die durchaus nachvollziehbare Forderung der Bank zur Nachbesicherung wird bei den stolzen Eigentümern des besagten Einfamilienhauses vermutlich erhebliche Probleme auslösen, schlimmstenfalls jedoch unmöglich sein. Die denkbaren Folgen für unsere Eigentümer mag sich jeder selbst ausmalen.
Da sich eine weitere Zunahme nachbarschaftlicher Bereicherung überdeutlich abzeichnet, könnten eingedenk eines sehr hohen Anteils kreditfinanzierter Immobilien erhebliche volkswirtschaftliche Verwerfungen die Folge sein … mit denkbaren Konsequenzen, die sich niemand ernsthaft wünschen mag.
Wobei ich, allerdings, in einem Punkt etwas skeptisch bin und eher zu Ellis Ansicht neige.
Die Flüchtlinge, das sind fundamentals, fundamentale Tatsachen. Völlig logisch, dass der Eigenheimwert - Lage, Lage, Lage - sinkt.
Machen wir ein Gedankenexperiment als Gegenprobe:
Angenommen, die Flüchtlinge wären von heute auf morgen weg, entweder weitergezogen als dringend benötigte Fachkräfte in den Steinbrüchen und Kohlebergwerken Sibiriens oder sonstwie, dass sie eine höhere Macht rausgeschmissen hat; glaubt eigentlich irgendjemand, dass die Eigenheime wieder ihren alten Wert vor der Tsunamikatastrophe erreichen werden?
Dann müssten die Hauseigentümer, selbst dann, wenn die Banken nicht kündigen, über 30 Jahre die Kredite für die überwerteten Häuser zurückbezahlen.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc