Vom Süden in den Norden
Da ich den Ort - Sontra in
Nordhessen - nicht kenne, habe ich mich umgesehen.
Es liegt landschaftlich reizvoll und ist ein anerkannter Luftkurort im
Werra-Meißner-Kreis.Nun kommt die Besonderheit:
Sontra hat nur ca. 8.500 Einwohner.
Der Ort, zu dem meine Hütte in Italien gehört, hat genauso viele
Bewohner.
Daher ist mir die Situation eines so kleinen, beschaulichen Ortes wohl
bewußt - man kennt sich, man vertraut sich, man sieht sich andauern.
Jedes neue Gesicht fällt auf, spricht sich herum.
Man lässt die Haustüren meist offen, Autos schließt kaum einer ab.Sontra nun lebt eigentlich nur vom Tourismus. Es hat ein gut
ausgebautes
Radwegenetz und Berge und nette Geschäfte und Lokale.
Hallo modesto,
ich kenne den Werra-Meißner-Kreis (auch mit dem Ort Sontra) sehr gut.
An sich liebe ich diese Gegend sehr![]()
Aber ich habe ein Copyright auf die Bezeichnung
"Hessisch-Sibirien".
Dort fahre ich immer gerne hin, wenn ich mal Regen, Nebel, eiskalte
Temperaturen (auch im Sommer) haben und echte Depressionen spüren will.Ohne Quatsch: Vorsicht, wenn Deine alten Knochen an warme
Südland-Temperaturen gewöhnt sind.
Dann hast Du dort nach drei Monaten Rheuma und Bronchitis![]()
Und Deine Liebste wird auch schnell mosern![]()
Ich kann ja wieder schnell abhauen in "meine" warme Vorderpfalz (drei
Stunden Fahrt)... aber Du musst dann da bleiben... bibber![]()
Genau die richtige Gegend für Flüchtlinge.
Dort würde ich sie auch unterbringen... vielleicht wollen die dann bald
wieder nach Hause ins sonnige Libyen?Guck mal nach, was es unter der PLZ 672xx an Immos so gibt. Stimmt etwa
klimatisch für Euch. Bisher(!!) habe ich hier auch kaum Neger gesichtet.
Beste Grüße vom Deutschland-Experten
Hasso
Den Beitrag hab ich mit Verwunderung 2 mal gelesen. Was willst Du denn in DE wenn Du in IT eine Heimstadt hast.
Stichwort Sibirien:
Daran denke ich schon lange. Wenn die EU ihre Beziehungen zu RU normalisieren, verbessern würde, ware es sicherlich möglich, in Sibirien ein grösseres Stück Land, so etwa wie Guantanamo auf Cuba, für 99 Jahre zu pachten und exterritorial dem Geltungsbereich der EU-Gesetzgebung zu unterstellen, mit Euro, Asylrecht, etc. Wenn dann dort auch noch ein Bergwerk oder Steinbruch wäre, könnten illegal Einreisende dort zunächst registriert und danach kostengünstig, quasi in Selbstverwaltung und ohne Zusatzkosten mit allen Rechten und Pflichten menschenwürdig untergebracht werden. Nach evtl. Integration,evtl. Berufsausbildung und Qualifikation, für Begabte auch Studium, könnte es evtl. für den EU-Arbeitsmarkt eine stille Reserve werden.