geplantes Projekt auf der Krim
Guten Morgen,
die beste Freundin meiner Herzdame ist mit einem jungen Russen in Kontakt.
Er hat ihr zu einem geplanten Projekt auf der schönen Insel Krim Folgendes geschrieben - ich kopiere einfach mal rein:
"..das Ökodorf auf der Krim ist eine Idee von mir. Obwohl auch ein staatlich unterstütztes Projekt - Wiederaufbau eines deutschen Dorfes auf der Krim bereits existiert.
Vor ein Paar Wochen habe ich folgendes in diesem Forum gepostet:
Liebe Leute!
Seitdem Krim wieder zu Russland gehört, beschäftige ich mich mit dem Projekt – Gründung einer Russisch-Deutschen Ökosiedlung auf der Krim.
Der wirtschaftliche Wiederaufbau der Halbinsel wird von der russischen Regierung großgeschrieben. Nach Wiedervereinigung wurden Gesetze verabschiedet, die den russischen und ausländischen Investoren zahlreiche Vergünstigungen und Förderungen gewähren.
Das eröffnet auch für Umsiedler aus Deutschland viele Chancen.
Ich habe mich mit diesen Gesetzen auseinandergesetzt und poste hier die wichtigsten Momente.
Für Ausländer (Touristen und Investoren) wird z.B. visumsfreie Einreise beschlossen... Aber dazu noch später.
Das wichtigste Gesetzt ist 377-FZ – Über die Entwicklung des Föderalkreises Krim und über die freie Wirtschaftszone in der Republik Krim und in der Stadt Sewastopol.
Laut dem Gesetzt wird ab dem 01.01.2015 eine freie Wirtschafts-und Zollfreie Zone für 25 Jahre eingerichtet. Ausländische Touristen und Investoren bekommen ein Visum direkt in den Grenzkontrollpunkten auf der Krim.
D.h. man muss nicht, wie bisher, das Visum in Deutschland beantragen, Geld bezahlen und auf das Visum warten. Seehäfen auf der Krim sind jetzt Freihäfen. Das bedeutet zollfreier Einfuhr der Wirtschaftsgüter, die im Rahmen des Investitionsprogramms benötigt werden, also Fahrzeuge, Werkzeugmaschinen, Baumaterialien, Rohstoffe etc.
Um von den Vergünstigungen profitieren zu können muss ein Investor (auch ein Ausländer) sich als „Teilnehmer der freien Wirtschaftszone“ (weiter TfW) registrieren lassen. Dazu benötigt man eine Registrierung beim Finanzamt, ein Businessplan und ein Investitionsprogramm.
Das wichtigste Dokument, aus meiner Sicht, ist das Investitionsprogramm. In dem muss man sich verpflichten innerhalb von 3 Jahren über 3.000.000 Rubel (48.000,- Euro) für Privatleute und 30.000.000 Rubel für Firmen zu investieren.
Aus meiner Sicht – eine mickrige Summe, die einem Umsiedler noch weitere wirtschaftliche Vergünstigungen, wie z.B. vergünstigte Landnutzung beschert. Zur weiteren Vergünstigungen gehören auch vereinfachtes Genehmigungsverfahren im Bau, die Befreiung von Einkommensteuer und besonders niedrige Sozialabgaben. Benötigte Grundstücke werden den Investoren ohne Versteigerung zur Verfügung gestellt.
Eine besondere Rolle spielt die Landwirtschaft und deshalb gibt es auch eine Förderung für Bauer.
So werden z.B. Zuschüsse für Landentwicklung (Weinbau, Obst-und Gemüsebau) und zur Beschaffung von Landmaschinen gewährt. Für evtl. Verluste, die auf Wassermangel (zurzeit durch ukrainische Blockade) zurückzuführen sind, gibt es Geldhilfen.
Gefördert wird auch Fremdenverkehr.
Zum Abschluss. Möchte man sich in einer schönsten Ecke der Welt niederlassen und eine Existenz mit Hilfe des Staates aufbauen, biete sich die Krim ideal an. Landkauf und damit verbundene hohe Kosten - nicht nötig.
Das Land wird zur Verfügung gestellt und später, wie üblich, entweder kostenlos an den Nutzer übereignet oder günstig verkauft.
Also suche ich Interessenten mit entsprechender Bildung, Berufserfahrung und ausreichenden Geldmitteln um das Projekt „Deutsch-Russisches Ökodorf auf der Krim“ zu starten. Ich rechne mit der Vorbereitungszeit von ca. 2 Jahre. Danach erfolgt die Umsiedlung."
Die Freundin hat ihn dazu ermutigt, seine Pläne auf einer kleinen Internetseite zusammenzufassen und zu vertiefen, um Mitstreiter zu suchen.
Sobald wir davon Kenntnis erhalten, werde ich das gern hier verlinken wenn gewünscht.
Beste grüße von
modesto
edit: bessere Formatierung