Ja, als linguistisch vorbelasteter ...
Wofür gibt's Wörterbücher, die bekannten wie Langenscheidt und Pons, aber auch solche des Argot?
... kenne ich natuerlich das alles inkl. Roget und LaRousse und TLFi etc. pp.
Es kann vorkommen, daß man ab und zu mal etwas nicht versteht, weil auch die Wörterbücher versagen, das passiert aber pro 100 Seiten vielleicht ein zwei mal; eher weniger.
Aber so meinte ich die Frage nicht. Eine elaborierte Sprache erschliesst sich nicht (auf Anhieb) durch den "einfachen" Gebrauch des Woerterbuches.
Ich kenne genuegend Texte in mehreren Sprachen, die deren "Einheimische" nicht wirklich verstehen.
Den "Economist" der siebziger Jahre haben auch nur vielleicht 10 oder 20% der muttersprachlichen Englaender(innen) verstanden (mittlerweile hat er sich der "einfachen Sprache" anbequemt - mein Verdacht: weil auch neu gewonnene Redakteure nicht mehr anders koennen).
Ich bezweifle, dass der durchschnittliche frz. Bohemien sich Celine im Kaffeehaus dadurch zu Gemuete fuehrt, dass er einen Dictionnaire danebenlegt und eifrig nachschlaegt. Aber egal.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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