Na, das hört sich hoffnungsvoller an. Ein Chaos sollte eigentlich niemand wünschen!

Olivia, Donnerstag, 09.07.2015, 13:14 (vor 3846 Tagen) @ Gaby7421 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 09.07.2015, 13:26

Frankreich hat eine Delegation nach Athen geschickt, die beim
Ausformulieren des neuen Vorschlages geholfen hat. Dem Vernehmen nach ist
alles neu geschrieben worden "Zeile für Zeile"

Bevor der Vorschlag nach Brüssel geht, schickt ihn Tsipras erstmal an die
Parteichefs der Opposition in GR und holt sich das OK. Hat bereits
vorgeschlagen, das griechische Parlament sollte ohne Fraktionszwang
abstimmen dürfen. ---> Regierung der nationalen Einheit ante portas.

Juncker trifft sich heute mit Oppositionschefs in Brüssel.

Es bleibt spannend

.......................

Alles, was ein Totalchaos vermeidet ist GUT!
Die Situation in Griechenland ist nicht mit der in Island oder in Argentinien zu vergleichen.

Hoffentlich korrigieren sie auch die absurden Steuererlasse der Vorgängerregierungen (bezogen auf die Niedrigeinkommen). Jedenfalls macht der neue Finanzminister den Eindruck, als ob er Verstand hat und sich auch mit dieser Art von Fakten beschäftigt.

Griechenland ist im Euro wegen seiner geopolitschen Lage, nicht wegen seiner Schönheit oder seiner Population. Der neue Finanzminister will (soweit ich gelesen habe) im Euro bleiben. Die Franzosen sollen auch sehr interessiert daran sein. Also wird man vermutlich ein Arrangement finden.

Wobei ich sagen muß, dass ich sehr viel Hoffnung in den neuen Finanzminister setze. Ob das gerechtfertigt ist, weiß ich nicht.

ABER welche Art von Koalitionen es auch immer geben mag. Die Tatsache, dass Griechenland wegen seiner geopolitischen Lage immer ein Spielball von "Großmächten" (von welcher auch immer) sein wird, die wird sich durch das Votum eines kleinen Volkes nicht ändern. Je mehr internationale (politisch-wirtschaftliche) Erfahrung die (möglichst nicht allzu korrupten) Entscheidungsträger haben, um so besser für die Bevölkerung. Sie sind dann zumindest in der Lage, Situationen (und die Wahl der Alternativen) besser einzuschätzen.

Emotionen "rauslassen" und Realitäten halbwegs realistisch einschätzen, das sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Das aber sollte ein Politiker wissen.

--
For entertainment purposes only.


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