Warum russische Rechtsmediziner in Auschwitz keine Blausaeure-Vergiftungen feststellen konnten ...

CrisisMaven ⌂, Freitag, 12.06.2015, 14:08 (vor 3871 Tagen) @ baba6564 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 12.06.2015, 17:03

Von so gut wie niemanden wird bestritten, dass die Nazis größte Verbrechen begangen haben, insbesondere hinsichtlich der Juden.

Doch, es gibt eine grosse Fraktion, die dies als reine Notwehr-Reaktion hinstellen. "Not kennt kein Gebot" und so ...

1. Warum liegt weltweit so weit ich weiß, nicht EINE Autopsie wenigstens EINES Ermordeten vor mit Ergebnis Zyklon B? ... obwohl z.B. bei der Befreiung von Auschwitz mehrere russische Forensiker vor Ort waren und auch ca 500 Leichen obduziert haben, allerdings mit anderen Ergebnissen (Erschöpfung , Hunger , Krankheit).

Weil eine Blausaeure-Vergiftung nicht sehr lange nach dem eingetretenen Tod mehr nachweisbar ist:

"Unless cyanide is found at the time of death on the mouth or nose, elevated cyanide concentration can only be found for up to two days under current toxicological testing, ..." (Falls zum Todeszeitpunkt kein Zyanid an Mund oder Nase gefunden wird, koennen derzeitige rechtsmedizinische Nachweisverfahren eine Blausaeurevergiftung hoechstens bis zu zwei Tage nach Todeseintritt feststellen ...), Quelle: "Forensic Research Extends Detection Of Cyanide Poisoning"

Und bei dem Stand der Wissenschaft (siehe "Ötzi") wäre das Nachholen einer Autopsie auch heute noch problemlos möglich.

Ja, aber unsinnig bei HCN-Vergiftungen. Das ist ein fluechtiges Gas, das chemisch sehr schnell zerfaellt. Und heutige Exhumierungen wuerden im wesentlichen, ueber 70 Jahre danach, nur noch Knochen zutage foerdern. Die Konzentration des Cyans waere aber wenn, dann nur in Lungen, Hirn und Blutgefaessen nachweisbar gewesen, die aber nun schon laengst zerfallen sind. Im Uebrigen wurden die Leichen kremiert, und zwar in Hochleistungs-Oefen, weswegen auch das Standard-Krematorium als Vergleich nicht taugt.

Wenn das dann auch noch anerkannte internationale Wissenschaftler durchführen würden, würde jeder "Leugner" ab DANN nur noch ziemlich lächerlich wirken.

Ja, wenn endlich anerkannte Wissenschaftler Chemtrails untersuchen wuerden ...

Um es klar zu sagen: ich war nicht dabei. Und es gab nach dem Kriege eine grosse Welle Schmarotzer, die auf Entschaedigungs-Zuege aufgesprungen sind, ohne selbst gelitten zu haben oder nicht so sehr, wie behauptet.

Aber ein Scheckbetrueger liefert nicht den Beweis dafuer, dass es keine Schecks gaebe. Ein Streifen am Himmel und ein Fingerabdruck liefern nur den Beweis ihrer eigenen Existenz, sonst gar nichts.

Und Aluminium im Regenwasser beweist nicht, dass es aus einem Flugzeug stammt, insbes. nicht, wenn noch nicht mal das Probenahmeverfahren dokumentiert ist (vgl. Alzheimer, Aluminium und Probeschalen fuer Hirnschnitte aus Aluminium ...).

Wissenschaft ist harte Arbeit ... historische Forschung eine der haertesten ueberhaupt ...

Vgl. auch "The Chemistry of Auschwitz"

"A forensic analysis by the Institute for Forensic Research in Cracow confirms the presence of cyanide in the buildings said to have been exposed to it." (Reaktion auf den unsaeglichen Leuchter-Report)

Vgl. Forensik der Blausaeurevergiftung (engl.)

Zudem ist Blausauere bei Koerpertemperatur fluechtig und leichter als Luft.

Die heute verwendeten hochleistungsfaehigen Chromatographie-Verfahren standen damals noch nicht zur Verfuegung und sicher schon gar nicht unter "Feldbedingungen".

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