Handynutzung, Rechnernutzung, Spionageverhalten...
Meiner Meinung nach werden hier viele Dinge vermischt. Handynutzung, Rechnernutzung, Spionageverhalten...
Ich denke, man sollte sich bewusst machen, dass heutzutage Smartphones und Rechner aller Art Wanzen sind, denen man nicht bedenkenlos vertrauen sollte. Es ist eben nicht mehr so dass man ein Produkt kauft, und es einem dann auch vollumfänglich "gehört", und es "loyal" dem Benutzer gegenüber ist. Klingt blöde - ist aber so.
Fangen wir mit den Rechnern an (Windows).
Browser:
Man sollte den Internetexplorer überhaupt nicht benutzen, warum, lässt sich leicht über Suchmaschinen herausfinden. Firefox ist ein guter Browser, Chrome ebenfalls, allerdings ist Chrome ein Google-Produkt und muss als solches verstanden und auch behandelt werden.
Es gibt Chrome-Clone auf dem Markt, ebenfalls Kostenlos, aber sicherer was Spionage von Google aus betrifft. Auch hier hilft eine individuelle Suche weiter.
Wer unerfahren ist oder sehr viel surft, auch "komische" Seiten (in jeder Hinsicht) besucht, dem sei "Sandboxie" empfohlen. Es ist eine Sandboxumgebung, also alles was während der Sitzung runtergeladen wird, am Rechner verändert wird usw. ist nach Beendigung der Sitzung wieder weg. Es ist alles wie vor der Sitzung.
Einfach ausprobieren: http://www.sandboxie.com/
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Anmerkung vom Chef:
Der folgende Absatz gefällt mir nicht besonders, weil die Werbeeinnahmen für mich nicht unwichtig sind.
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Desweiteren sollte in keinem Browser ein Werbeblocker fehlen. Adblock-Plus sollte gemieden werden, an dessen Stelle sei Adblock-Edge empfohlen. Warum? Weil Adblock Plus mit der Werbeindustrie Verträge eingegangen ist, und gekaufte Werbung durchlässt.
Man kann auf vertrauenswürdigen Seiten den Adblocker jederzeit deaktivieren.
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"NoScript" ist ein guter Tip, "Ghostery" sei ans Herz gelegt.
Rechnergeschwindigkeit (Rechner mal aufräumen):
Wenn man seinen Browser "blöde" einstellt, sammelt der Daten ohne Ende, mehrere 10 Gigabyte sind da keine Seltenheit. Man sollte seinen Browser so einstellen dass er zwar Cookies akzeptiert, diese aber nach Schließen des Browsers gelöscht werden. Ebenso sollte man seinem Browser verbieten eine "Historie" anzulegen die über die gegenwärtige Sitzung hinausgeht. Das hilft auch dem Erinnerungsvermögen, denn besuchte Webseiten sind dann aus dem "Browserverlauf" gelöscht. :)
Ebenfalls ist es so, dass man bei vielen Downloads sogenannte PUP's mit herunterlädt, Programme die man nicht will, nicht braucht, und die einem den Rechner verlangsamen und nerven. Gleichermaßen sind Malware und Viren schon beim Surfen leicht einzufangen. Wer hat sich nicht schonmal eine komische "Toolbar" oder irgendeine kuriose "Suchmaschine" eingefangen? :)
Man sollte die Programme die mit dem Rechner starten auf das nötigste begrenzen, also in der Autostart alles deaktivieren was man nur selten braucht, oder nie (wie man das macht bitte googeln oder jmd. fragen der sich auskennt, denn wenn man das Falsche deaktiviert, geht der Rechner nicht mehr an). Das spart RAM und bringt Speed.
Wenn ein Rechner schon langsamer ist als gewöhnlich, dann mache ich das i.d.R. so:
1. ADWcleaner durchlaufen lassen (http://www.heise.de/download/adwcleaner-1191313.html)
Der findet nahezu (!) alles und beseitigt auch fast alles was PUP's betrifft und sehr viel Malware.
2. Privazer durchlaufen lassen, der löscht gigabyteweise unnütze Daten und Logfiles, was den Rechner erheblich schneller macht. (http://www.heise.de/download/privazer-1191526.html)
3. Zur Sicherheit nochmal CCleaner durchlaufen lassen. (http://www.heise.de/download/ccleaner.html)
Anschließend, wenn der gröbste Müll erstmal von der Platte ist, lasse ich
4. Mawarybytes durchlaufen. Die kostenlose Version. Die findet dann was übrig ist recht zuverlässig. (https://de.malwarebytes.org/)
5. Als vorletztes Tool kommt das Emisoft Emergency Kit zum Einsatz - und danach sollte alles wieder i.O. sein. (http://www.emsisoft.de/de/software/eek/)
6. Ein Virenscan des gesammten Systems in der langsamen Variante (je nach Virenscanner) ist als Abschluss einer solchen Reinemachaktion ebenfalls empfehlenswert.
Diese Reinemachaktion sollte je nach Surfverhalten einmal in der Woche bis einmal im Monat durchgeführt werden. Dauert seine Zeit - aber der Rechner bleibt heil und läuft und läuft.
Anonymität:
Wenn man viel surft (und keine Filme groß streamt) sei wärmstens ein VPN empfohlen - eigentlich immer. Der sollte möglichst nicht in der EU oder den USA hocken. Es gibt genügend Vergleichslisten im Netz. Teuer ist es auch nicht, so ab 5€/Monat.
Handys (Andriod):
Man kann heute an Smartphones nahezu alles "spoofen", Stimme, Nummern, SMS, Imei, - alles. Man sollte seinem Handy also nur begrenzt vertauen wenn man sich in einer "komischen" Situation befindet, sei es aus politischen Gründen oder anderen. Ein Smartphone ist eine personifizierte Wanze.
Empfohlen seien hier Apps wie: fake-GPS und AppGuard.
Mit fakeGPS ist man für andere "normale" Nutzer nicht mehr so einfach aufzuspüren, denn man kann von einer Sekunde zur Anderen am Südpol sein, oder in Honululu. Bewegungsprofile anhand von GPS unmöglich - aber denkt an die Funkzellen. Ist also nur oberflächlich ein Schutz.
Mit AppGuard lassen sich einmal erteilte "Rechte" einer App im Nachhinein wieder entziehen. Sehr nützlich für Whatsapp- und Facebooknutzer, aber auch alle anderen die mit derartigen Risiko-Apps hantieren :D
Ein sehr gutes Tut für AppGuard gibts hier: http://nospy.ninja
Dort muss man erst eine App runterladen - ein Spiel oder so, und gelangt dann zum Tut, in dem sehr ausführlich behandelt wird, wie man seinen Apps Rechte wieder entzieht, was man intelligenterweise mit der eben heruntergeladenen App probieren sollte :)
So, hoffentlich hilfts einigen, sollte kein Aufsatz werden, dewegen breche ich hier ab. Danke,
Orwell