Eine kleine Zeitungsanekdote

gwg ⌂, Metropole OWLs, Dienstag, 31.03.2015, 00:11 (vor 3941 Tagen) @ Hasso8500 Views

P.S.: Und wer jetzt sagt, dass ich altersdement rumtüddele... soll mir
bitte sagen, für welchen Zeitungs-Schiss er noch eigenes Geld
hergibt!

Nun, meine Großmutter sagte immer: "Je oller, je doller!"

Ich lese gelegentlich die Junge Freiheit. Eine Zeitlang habe ich mir das Blatt am Bielefelder Hauptbahnhof gekauft, bis ich dann eines Tages von einem der dortigen Verkäufer regelrecht angepöbelt wurde. Ich hatte den genötigt, mir das Versteck des Blattes zu verraten. Es befand sich damals in der Nähe der Kasse, ein Ort, an den normalerweise kaum jemand gelangt. Der war wirklich sehr übellaunig und ich hatte den Eindruck, er hätte mir das Blatt am liebsten vor die Füße geschmissen. Das Geld hat er dann aber doch genommen, dieser Bessermensch (Gutmensch ist ein Nachname, man soll den Begriff nicht mehr verwenden).

Es stellt sich die Frage, wie der Handel entschädigt wird. Die Räumen das unverkäufliche Zeug hin und her, haben die Kosten, aber kaum Einnahmen - und die Sachen, die sie verkaufen könnten, müssen sie verstecken, sonst steht der Bestmensch im Laden und macht Stress.

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Der Streusand-Effekt reduziert nicht die Rutschgefahr!


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