Also, dazu muß ich jetzt doch mal was schreiben - bevor der MSM-Quatsch auch dieses Forum erobert.

Griba, Dunkeldeutschland, Freitag, 27.03.2015, 15:04 (vor 3946 Tagen) @ harryinfo7077 Views
bearbeitet von unbekannt, Freitag, 27.03.2015, 15:21

Nach den Tauglichkeitskriterien der JAR-FCL3, die wohl während der Ausbildung noch galt, machen alle psychischen Erkrankungen unfit, bis sie erfolgreich therapiert und mittels fachpsychiatrischer Gutachten gesichert ist, daß es sich nur um eine "Depressive Episode" gehandelt hat. Eine dauerhafte oder wiederholte Behandlungsbedürftigkeit macht dauerhaft unfit für alle Klassen - nicht mal ein UL darf dann mehr geführt werden!!!

Das hat sich auch unter EASA-FCL Part MED nicht geändert! Eine solche Erkrankung läßt sich auch nicht geheimhalten (Piloten der LH können solche Verdachtsfälle auch anonym melden)! LH-Piloten werden grundsätzlich vom Medizinischen Dienst der Lufthansa flug- und betriebsmedizinisch überwacht.

Der wäre eher früher als später aufgefallen. Also vergeßt die offizielle VT!

Wenn der Co. also tatsächlich psychisch labil war, dann hat man ihn absichtlich/wohlwissend weiter fliegen lassen. Ich halte das mit der Depression aber für eine offizielle VT.

--
Beste Grüße

GRIBA


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