Auf jeden Fall ist jede Stimme im Bundestag zu begrüßen...

Bernadette_Lauert, Dienstag, 24.03.2015, 14:44 (vor 4003 Tagen) @ Olivia4182 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Dienstag, 24.03.2015, 15:56

...die es unmöglich macht, gewisse Fakten totzuschweigen.

Es mag sein, dass Merkel mehr Durchblick hat, als Wagenknecht und nur diplomatischer oder verlogener in der Öffentlichkeit auftritt.

Aber irgendwie muss ihre US-Hörigkeit aufgebrochen werden.

Ihre drei noch lebenden Vorgänger sowie Super-Außenminister Genscher haben sich schon gegen Murksel gestellt, was die Russland-Politik im US-Sinne angeht.

Der Merkel kann man die Stratfor-Aussagen nicht oft genug unter die Nase reiben.

Aber sind wir mal ehrlich: Merkel agiert auf mehreren Ebenen.
Zum einen will sie ihre US-Partner zufrieden stellen.
Zum anderen zählt auch Volkes Meinung etwas.

Wer hierzulande den Stratfor-Weckruf gehört hat und erkennt, dass es US-Geopolitik ist, einen Keil zwischen Russland und Deutschland zu treiben und die Wut auf die Lügen der Mächtigen vor diesem Hintergrund wächst...

...wird Umfrage-Kanzlerin-Merkel anders agieren (müssen).

Eine Analogie macht es deutlich: Es ist wie beim Parlaments-Vorbehalt bei Bundeswehr-Auslandseinsätzen: Was meint ihr, wo D überall für die US-Destabilisierungsagenda mitkämpfen würde, gäbe es diesen Parlamentsvorbehalt nicht.

Deswegen soll er für NATO-Einsätze jetzt auch abgeschafft werden.... [[wut]]

Vor dem Hintergrund des Grundschemas der Kommunikation, nämlich:

"Wer sagt was zu wem über welchen Kanal mit welcher Wirkung."

...zeigt sich deutlich, dass Merkel eine andere Politik fahren würde, wäre das Vok nur zorniger auf den US-Hegemon.

Das Argument "Das bekommen wir nie durch durch den Bundestag abgesegnet" oder "Der Widerstand im Volk ist zu groß" kann für Merkel bei internationalen Gesprächen den nötigen Rückhalt darstellen, um nicht jeden "US-Scheiß" mitzumachen. Willi Wimmer hat mal erläutert, dass international gerne mit Vorbehalten im Parlament oder im Volk argumentiert wird, wenn bilaterale Forderungen gestellt werden. Und mehr ist es nicht, was aus den USA kommt: Forderungen an Deutschland, die mit Power und Chuzpe vorgetragen werden.

Am Ar*** sollten wir uns l*cken lassen, von diesen Neocon-Geopolitikern aus Übersee!

Daher: Zornig sein und das auch deutlich zum Ausdruck bringen!

Gruß, B.


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