Die emanzipierte Frau

Brauer, Dienstag, 24.03.2015, 11:56 (vor 3948 Tagen) @ re-aktionaer3490 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 24.03.2015, 12:03

Ich fürchte, dass es kaum nötig sein wird, die genetische Optimierung zu > verordnen. Die Menschen werden sie freiwillig und mit Begeisterung > durchführen lassen!
"Nur das Beste für unsere Kinder"

Ja, das ist zu erwarten.

wir werden perfekte Menschen die in einem
leicht veränderten Umfeld nicht mehr lebensfähig wären, so wie die
europäische emanzipierte Frau zwangsläufig aus der Evolution ausscheiden
wird müssen.

Nicht zwangsläufig. Aber der Großteil.
Entscheidet man sich individuell gegen das Patriarchat und die hohe Geburtenrate, indem man nicht über den eigenen Tod hinausdenkt, ist es durchaus logisch kinderlos und "frei" zu leben.
Letztendlich ist ja jedes Hinausdenken über den eigenen Tod schon religiös. Denn was geht es einen an, was danach kommt?
Daher ist individualistisches Verhalten bei Religionen stets als "böse", "satanisch" o.ä. stigmatisiert.
Die Bekämpfung des Patriarchats leistet u.U. diesem selbst erst Vorschub, indem "freie" Gesellschaften einfach freiwillig eingehen.
Solche Prozesse dauern aber u.U. sehr lange: Jäger und Sammler lebten 2000 Jahre neben Ackerbauern
"Dieses Heiratsmuster ist aus vielen ethnographischen Studien bekannt. Bauernfrauen empfinden die Einheirat in Wildbeutergruppen als sozialen Abstieg, wohl auch, weil die Geburtenrate bei Bauern höher ist."
Es kommt also auch darauf an, welche der Gruppen den höheren sozialen Rang hat, und der ist heutzutage weniger durch die Geburtenrate definiert.
Fraglich ist aber, ob auch andere Effekte existieren die dieses Verschwinden verhindern. Z.B. Kinder bekommen, einfach weil man Kinder mag, anstatt aufgrund von Verhütungsverboten und göttlichem Auftrag. Ein "Flaschenhals" wäre das trotzdem. Meine Frau wird jedenfalls eher nicht ausscheiden, obwohl sie eindeutig emanzipiert ist. [[zwinker]]


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