In dieser Welt wird bezahlt und beziffert (edit: und auf den "Wert" vertraut)

azur, Montag, 23.03.2015, 23:57 (vor 3949 Tagen) @ Rybezahl2054 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 24.03.2015, 00:02

Das ist aber nicht "meine Alternatvie" sondern "eine" Alternative.

Mit Verlaub: Die hat sich nur noch keiner zuvor ausgedacht und ausprobiert? [[zwinker]]

Geld ist aber nur dann zu etwas nütze, wenn es der Empfangende wieder
benutzen kann, also ein anderer es akzeptieren wird.


Ja, und wer legt das fest? Habe ich vertrauen zu dir, brauche ich keine
Scheine. Habe ich kein vertrauen, muss ich Scheine haben, die ich bei
anderen, denen ich auch nicht vertraue, einlösen kann.
Das schöne ist, dass mir die Scheine egal sein können, ist doch nicht
meine Schuld! [[zwinker]]

Du kannst ohne Scheine leben? Benutzt Du nur Plastikkarten und Anweisung?

Es ist ja auch nicht nur, dass man Geld nur bequem in der Tasche aufbewahren und transportieren kann, sondern man kann Leistungen vergleichbar gestalten. Gern kann man auch in Hasen oder Garben beziffern (Scheffel waren wirklich eine so vergleichbare Umrechnungs- und Anschreibeart).

Kennst Du die Schuldbücher in China? Hier schon erwähnt und ebenfalls zu finden in: http://de.wikipedia.org/wiki/A_Chinese_Ghost_Story

Vertrauen gegen Vertrauen ist überdies wohl nicht in über jede Distanz machbar, aber die arabische Welt hat da Vertrauensleute, über die man Geld in Windeseile überweisen kann: http://de.wikipedia.org/wiki/Hawala

Hier braucht man in aller Regel Geld. Wir hatten hier schon viele Beispiele von Aussteigern, die selbst Geld benötigen.

Edit: Man muss also darauf vertrauen, dass das empfangene Geld Wert behält, wozu grundlegend die Akzeptanz durch einen Nächsten gehört.

Vertrauen in die Geltung bei einem anderen.

--
ENJOY WEALTH
(Groß-Leucht-Reklame am Gebäude Lehmann-Brothers/NY)

Meide das Destruktive - suche das Konstruktive.


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