Steuern philosophisch

mira, Samstag, 21.03.2015, 21:26 (vor 3947 Tagen) @ pigbonds4675 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 21.03.2015, 22:21

Ich muß Deine Links Morgen durchgehen, da Videos, bekomme ich hier heute Abend sonst Ärger mit meinem eigenen Senatsausschuß, besonders mit dem Vorsitzenden, lol. Wir sehen nämlich alle Fernsehen und ich mag jetzt nicht in mein Büro gehen und 2h Youtube anschauen.

Im Prinzip geht's um Steuererhebung. Diese wird von den Etatisten ja immer fast religiös überhöht: Schließlich geht es um geheiligte Steuergelder, die der Allgemeinheit zustünden, um Steuergerechtigkeit, um die Erhebung der Gelder zur Erfüllung wichtiger staatlicher Aufgaben usw.usf. . Das ist wohl auch Mainstream, aber manchmal ist der Blick auf davon abweichende Auffassungen ganz erfrischend. Hier was aus der anarchisten Richtung der Staatstheorie von Rothbard und Oppenheimer. Keine Angst, ist nicht lang und nicht kompliziert. Die Erhebung von Steuern wird recht originell als Raub betrachtet, damit die Führungsclique namens Staat die Mittel in ihre Hand bekommt, um ihr Volk zu ihrer eigenen Existenzsicherung zu beglücken und das eigene Leben zu finanzieren. Mit Mitteln der Allgemeinheit habe das nichts zu tun, es sind Mittel dieser Führungsclique, die sich Staat nennt. So betrachtet ist die Klage über Steuerungerechtigkeit die Klage darüber, daß andere weniger ausgeraubt werden als man selbst. Das internationale Stopfen von Steuerschlupflöchern wäre so betrachtet die internationale Verschwörung zum gemeinsamen effektiveren Ausrauben der Bürger usw.usf. . Zugegeben: Gedankenspielerei, aber ganz anregend und inspirierend.

Da die Justiz mit zur Führungsclique namens Staat gehört, erklärt das in diesem Gedankengebäude vielleicht auch, warum die Strafen bei Steuerdelikten manchmal sehr rigoros ausfallen: Der Angeklagte gefährdet immerhin den Gehaltsanspruch des Gerichts.

Schönen Samstag Abend

Mira


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